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Preisentwicklung am steirischen Immobilienmarkt

Ob Miete oder Eigentum – in der Steiermark wohnt man gemessen am Bundesschnitt vergleichsweise günstig.

Wer heutzutage eine Mietwohnung sucht oder sich den Traum eines Einfamilienhauses realisieren will, der kommt im Steirerland vergleichsweise günstig zum Zug. So lautet das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5,90 Euro sind Mietwohnungen nur in Kärnten (5,80 Euro) günstiger zu haben – in Wien bezahlt man dafür mit 9,20 Euro fast das Doppelte. Bei Baugründen (77 Euro pro Quadratmeter),  Einfamilienhäusern (1.255 Euro), Reihenhäusern (1.168 Euro) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.098 Euro) ist die grüne Mark beim Preis sogar bundesweit die Nummer eins. Dazu Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Die steirischen Preise waren generell auch 2014 wieder am unteren Ende von Österreich angesiedelt, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden.“ 

Hartberg-Fürstenfeld und Murau sind am günstigsten

Regional betrachtet fällt die Preisentwicklung höchst unterschiedlich aus. Am günstigsten sind Baugrundstücke im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (22 Euro pro Quadratmeter für normale Wohnlagen), gefolgt von Murau (25 Euro) und der Südoststeiermark (26 Euro), wobei auch hier die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei sehr guten Wohnlagen auf 52 Euro bzw. 60 Euro und 72 Euro hinaufklettern. Am teuersten sind Baugründe dagegen in Graz (145 Euro für normale Wohnlagen; 364 Euro für sehr gute Lagen), gefolgt von Graz-Umgebung (73 Euro bzw. 130 Euro). Bei neuen Eigentumswohnungen heißen die Preissieger Murau und Liezen (jeweils 1.300 Euro pro Quadratmeter für sehr guten Wohnwert in normaler Lage), bei gebrauchten Eigentumswohnungen Murau und Murtal (jeweils 750 Euro). Am oberen Ende der Preistabelle findet man hier bei normalen Wohnlagen jeweils wieder die Landeshauptstadt Graz mit einem Durchschnittspreis von 2.767 Euro pro Quadratmeter bei Erstbezug beziehungsweise 1.467 Euro pro Quadratmeter bei gebrauchten Immobilien. Bei sehr guten Wohnlagen befinden sich hier die Durchschnittspreise bei 3.700 Euro bzw. 2.663 Euro. „Generell liegen aber auch in diesem Segment die Preise unter dem Österreichschnitt, obwohl natürlich nach wie vor ein markanter Preisanstieg bei guten Lagen erkennbar ist“, berichtet Gollenz. Im Detail lassen sich dieser heuer allerdings schwer festmachen. Grund dafür ist eine Systemumstellung beim Immobilienpreisspiegel, die Daten werden nun noch differenzierter erhoben und aufbereitet, was zumindest in manchen Kategorien einen direkten Vergleich mit den Vorjahresdaten nicht möglich macht.

Niedriges Preisniveau bei Gewerbeimmobilien

Bei den Gewerbeimmobilien stellt sich die Lage ähnlich dar wie auf dem Wohnungsmarkt. „Die Grundstückspreise für Betriebsansiedelungen liegen im bundesweiten Vergleich im untersten Drittel“, so Gollenz. Am teuersten sind die Preise einmal mehr in Graz, wo der Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen (einfacher Nutzwert) bei 118 Euro liegt – im Schlusslichtbezirk Murau kann man dieselbe Fläche um weniger als ein Siebentel erwerben (16 Euro). Bei den Büroflächen (einfacher Nutzwert) schwanken die Mietpreise zwischen 3,30 Euro (Murau) und 6,40 Euro pro Quadratmeter (Graz), in sehr guten Lagen steigen die Durchschnittsmieten auf 10,70 Euro. Ähnliches gilt für Geschäftslokale, wobei Gollenz eines klarstellt: „Die Preise für Betriebsgrundstücke, Geschäfts– und Büromieten bewegen sich – mit Ausnahme einiger Ausreißer - eher nach unten, was auch mit der derzeitigen nicht gerade positiven wirtschaftlichen Situation vieler Regionen zu tun hat.“

 

Grundsätzlich könne gesagt werden, dass der Wohnungsmarkt weiterhin auf sehr gutem Niveau agiere, ist Gollenz überzeugt. Neue Projektentwicklungen speziell in Graz würden den Markt auch weiterhin positiv beeinflussen. Gollenz: „Neue interessante Regionen werden abhängig von der wirtschaftlichen Situation und den damit verbundenen Arbeitsmöglichkeiten von der Branche auch weiterhin untersucht und bearbeitet werden“. Darüber hinaus bleibe es abzuwarten, wie sich z.B. die Schi WM in Schladming oder der GP in Spielberg langfristig auf den Immobilienmarkt in diesen Regionen auswirken. 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger 
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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