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Virtuelle Präsentationen in 3D

Von Böhler bis Hartl Haus: Für ihre Kunden holen die Softwareexperten von CodeFlügel die virtuelle Welt in die reale.

Wenn gedruckte Hauspläne am Tablet plötzlich in 3D aufpoppen und zu einem täuschend echten Rundgang durch die Räume einladen oder wenn sich die städtische Baulücke mit dem Blick "durchs" Smartphone in die zukünftige Vision des Architekten verwandelt, dann stecken dahinter die Tüftler des Grazer Mobile-Marketing-Unternehmens CodeFlügel. Sie sind europaweit wahre Meister der Augmented Reality - also der Kunst, die reale Welt mit der virtuellen zu verschmelzen. "Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Produkte 'in Verwendung' zu präsentieren. Dreidimensionale Modelle, auch animiert, werden den Firmenpräsentationen hinterlegt. Hält man Tablet oder Smartphone darüber, dann wird den Unterlagen vor den Augen der Kunden oder Businesspartner Leben eingehaucht", erklärt Firmenchef Stefan Mooslechner. Das Angebot reicht hier vom perspektivischen Bewegen in 3D-Raummodellen bis hin zur Panoramapräsentation des Innenlebens von Maschinen. Jüngstes Beispiel dafür ist ein Projekt mit Hartl Haus. Hier öffnen sich mittels Smartphone oder Tablet 3D-Modelle und 360-Grad-Ansichten direkt im Katalog. "Dadurch hat Hartl Haus die Katalogbestellungen um 20 Prozent gesteigert", erzählt Mooslechner. Die Idee, dank Verschmelzung von virtueller mit realer Welt Unternehmen zusätzliche Verkaufsargumente zu liefern, führte vor fünf Jahren zur Gründung von CodeFlügel. Seitdem hat sich nicht nur die Referenzliste auf namhafte Firmen wie Böhler, König Maschinen, Seidel Elektronik oder Henkel erweitert, auch die Mitarbeiteranzahl ist auf 20 gestiegen.

Virtuelle Projektion

Die Palette an Umsetzungen ist ebenso bunt wie die Branchen: So wird die Markisenauswahl bei Hella potenziellen Kunden nun dadurch erleichtert, dass das gewünschte Produkt mittels Tablet virtuell auf die reale Hauswand des Interessenten projiziert wird. "Es ist für den Kunden ein Unterschied, ob er die Farbe nur als Stoffmuster oder in realer Größe sieht", verdeutlicht Mooslechner den Nutzen. Deshalb lassen auch Interiorpprofis bereits mittels Displays und smarter CodeFlügel-Lösung ihre Möbel direkt bei Kunden in deren Räumlichkeiten virtuell in Echtgröße am Bildschirm erscheinen. Stichwort reale Größe: Da sich viele Produkte nicht auf eine Messe mitnehmen lassen, setzen immer mehr Kunden auf die Grazer Softwaretüftler: "Der Besucher scannt das Logo am Messestand und bekommt die 'großen' Infos virtuell geliefert." So geschehen etwa für Böhler Edelstahl (Visualisierung der Werkstoffentwicklung) oder für die Hirtenberger AG - hier wurde eine komplette Gießanlage für die Messebesucher visualisiert und anmiert.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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