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Planneralm bekommt Unterstützung

Der Winter hat in der Steiermark seine erste Duftnote hinterlassen. Nun rüstet auch die Planneralm bei der künstlichen Beschneiung um 5,3 Millionen Euro auf. 

Die Planneralm bekommt künstliche Unterstützung.
© Planneralm Die Planneralm bekommt künstliche Unterstützung.

Am Kreischberg wird derzeit ebenso eifrig gewerkt wie auf der Planai in Liezen, Res­taurants und Gondeln werden adaptiert oder gleich neu gebaut. Viele Millionen Euro fließen so dank der mutigen Investoren in die steirische Wirtschaft. Und auch die Planneralm in Donnersbach investiert nun erstmals in eine Beschneiungsanlage – und das nicht zu knapp. 5,3 Millionen Euro werden seit Mai aufgewendet. Diese Beschneiungsanlage ließ die Wogen in den sozialen Netzwerken durchaus hochgehen. Neben Gratulationen zu der Entscheidung gab es auch viel Kritik daran, dass man den Naturschnee-Stolz nun aufgibt.

Niederschlagsmenge als größtes Problem

Die Antwort der Skigebiet-Verantwortlichen fiel ausführlich aus und erklärte die Situation: So hat die Planneralm über Jahrzehnte dem krampfhaften Ausbau getrotzt, auch eine Ausweitung der Piste in die Breite fand nie statt, es wurde über die Jahre sogar um einen Skilift reduziert. Dass nun auf eine Beschneiungsanlage zurückgegriffen wird, liegt an der geringen Niederschlagsmenge in den Monaten November und Dezember. Von der Temperatur her hätte man in dem Skigebiet, das zwischen 1.000 und 2.200 Höhenmetern liegt, kein Problem, erklären die Betreiber. Im Vergleich mit den großen Skigebieten wie eben Planai oder Kreischberg muss nun auch die Planneralm künstlich beschneien, um die Existenz zu sichern.

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