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Perspektiven mit IT-Lehre

IT ist heutzutage überall – drei Lehrberufe ermöglichen den Einstieg in die Zukunftsbranche. 

IT-Branche: Junge Leute, die im Team arbeiten
© pixel-shot, adobe stock IT-Fachkräfte sind in den Unternehmen heiß begehrt.

Das vergangene Jahr hat eines ganz deutlich gezeigt: Nichts geht mehr ohne Computer, Internet und Informationstechnologie. Die Digitalisierung ist überall und sie schreitet rasant voran. Für die richtige Umsetzung sind Experten gefragt. „Und die werden von den Unternehmen händeringend gesucht“, weiß Dominc Neumann, Obmann der Fachgruppe UBIT. „Und eine IT-Ausbildung ist gewissermaßen eine Jobgarantie.“ Eine Lehre in der Branche biete so manche Vorteile: Etwa ein überdurchschnittliches Gehalt, ausgezeichnete Aufstiegsmöglichkeiten und Flexibilität in Bezug auf Homeoffice oder Teilzeit. Drei Lehrberufe ermöglichen einen idealen Einstieg: Bei Applikationsentwicklung und Coding geht es vor allem um das Programmieren. Es wird gecodet, Kundenwünsche werden umgesetzt und Programme getestet. Wichtig ist auch die technische Dokumentation, denn nur dadurch kann sichergestellt werden, dass Apps auch langfristig keine Probleme bereiten. 

Karriere mit IT-Lehre

Bei Informationstechnologie mit Schwerpunkt Systemtechnik dreht sich alles um Hardware-Technik. Es geht darum, einzelne Netzwerkkomponenten wie Router, Server oder Proxys in Betrieb zu nehmen und miteinander zu verbinden sowie die Leistungsfähigkeit der Netzwerke sicherzustellen. Als Systemtechniker arbeitet man dann meist außerhalb der eigenen Firma und ist direkt bei den Kunden. Auch bei der Informationstechnologie mit Schwerpunkt Betriebstechnik steht Hardware im Vordergrund, allerdings in produzierenden Unternehmen: IT-Betriebstechniker bauen betriebsinterne Netzwerke auf und steuern oder vernetzen Werkzeugmaschinen. 

„IT-Fachkräfte sind nicht die ‚Nerds‘ im dunklen Kämmerlein“, räumt Neumann mit einem alten Klischee auf. Denn der Kontakt mit Kunden sei ganz wesentlich. So agieren IT-Fachkräfte oft als wichtige Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Bereichen im Unternehmen, und dabei ist soziale Kompetenz gefragt.

Von Petra Mravlak

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