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Persönliche Zustellung als großes Extra

Regional einzukaufen ist wichtiger denn je – auch in Hartberg-Fürstenfeld ist dies im Lockdown das Gebot der Stunde.

Yvonne Rottenmanner in ihrem Geschäftslokal.
© KK Yvonne Rottenmanner in ihrem Geschäftslokal.

Leere Einkaufsmeilen, verlassene Restaurants und stillgelegte Adventmärkte: Quer durchs Land gibt es das gleiche befremdliche Bild, von dem natürlich auch die Oststeiermark nicht verschont wurde. Gerade hier, wo der Handel so stark ist (1.983 Betriebe, Nummer zwei hinter Gewerbe und Handwerk), gingen die Rollläden wieder nach unten. Einen Bereich der Modebranche hat es in den letzten beiden Jahren enorm gebeutelt – jenen, der sich auf Tracht spezialisiert hat. Viele Festakte fielen und fallen auch weiterhin dem Virus zum Opfer, wie Yvonne Rottenmanner von Trachten Gössl in Fürstenfeld weiß. „Ich habe eigentlich schon in den drei Wochen vor dem jetzigen Lockdown keinen Kunden mehr gesehen. Es hat mich aber gar nicht so gewundert, da die Bälle ja reihenweise abgesagt wurden. Und je negativer in den Medien berichtet wird, desto schlechter ist das für mein Geschäft, ist mir aufgefallen“, sagt die Unternehmerin, die verheerende Umsatzeinbrüche zu verdauen hatte. „Ich habe im Jänner einen hundertprozentigen Ausfall gehabt, jetzt im November bin ich auch bei 80 Prozent. Natürlich waren das Frühjahr und der Sommer gut, aber ich habe bisher keinen einzigen Verlustmonat aufgeholt. Daher bin ich jetzt auf die staatlichen Subventionen angewiesen.“ Der Online-Shop von Rottenmanner wird übrigens direkt von der Gössl-Zentrale betrieben, bei einem Anruf wird aber im Raum Fürstenfeld auch persönlich zugestellt. „Ich habe viele Stammkunden und weiß um deren Wünsche.“

Jungunternehmer setzt auf Online-Handel

Auch auf der Homepage des Schuhgeschäfts Totter in Fürstenfeld fällt der Button „Click & Collect“ gleich auf. Ausgewählte Schuhe können von den Kunden nach Terminvereinbarung abgeholt werden. Nichtsdestotrotz verliert Inhaberin Christina Herbst drei wichtige Wochen und zusätzlich vermutlich den 8. Dezember, der seit vielen Jahren als fünfter Einkaufssamstag gilt. „Das Einzige, das außer Frage steht, ist, dass wir zusperren müssen, obwohl wir immer alle Maßnahmen mitgetragen haben.“ Für Jungunternehmer Felix Koller, der direkt in Hartberg erst letztes Jahr einen Store für Kappen eröffnete, ist der Lockdown nicht ganz so hart. „Wir vertreiben unsere Produkte vorrangig online, dementsprechend mussten wir nur das Produktsortiment ein wenig anpassen.

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