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Perfekte Daten fürs Betriebs-Navi

Die Digitalisierung von Prozessen bringt einen Wulst an Daten mit sich. Der „Tooltracer“ von TCM International bringt Ordnung ins Stammdatenchaos – für mehr Effizienz und leichtere „Kurssetzung“ in den Unternehmen.

Bohrer vor Datensimulation
© Alex-AdobeStock / Krug-TCM Das Stainzer Unternehmen TCM International hilft mit neuer Software-Lösung Ordnung ins Datenchaos zu bringen.

Wo Licht ist, ist mitunter auch etwas Schatten – so auch in Automatisierungsprozessen und fortschreitender Digitalisierung. Denn diese ziehen massive Datenstränge der unterschiedlichsten Art nach sich. Und schlecht verknüpfte, doppelte, ungenaue oder fehlerhafte Datensätze kosten die Unternehmen dann wiederum Zeit – und Geld. „Aus diesem Grund haben wir speziell für unser Branchensegment den ,Tooltracer‘ innoviert“, erklärt Markus Temmel, Managing Director bei der Stainzer TCM International. Denn die Problematik nehme – nicht nur in der zerspanenden Industrie – immer weiter zu und einfache wie effiziente Devices zur Abhilfe suche man vergeblich, so Temmel: „Allein im Werkzeugproduktionsprozess sind hunderte, ja tausende Werkzeuge im Einsatz. Diese müssen vorbereitet, dokumentiert und visualisiert werden. Es sind hier also viele Systeme gleichzeitig am Arbeiten, die auch parallel Daten generieren.“ 

Doch Fülle allein sei kein Garant für optimale weitere Nutzung, so Temmel. Denn was bringe es Betrieben, wenn diese zwar tausende digitale Informationen erhielten, diese aber aufgrund ihrer Unstrukturiertheit in einem „Datenfriedhof“ endeten. „Oft passen digitale Daten auch qualitativ nicht zusammen, sind in unterschiedlichen ,Systemsprachen‘ verfasst oder wurden doppelt angelegt.“

Software-as-a-Service

Bislang bedeutete dieses Übermaß an digitaler Information für Betriebe, wenn sie sich überhaupt dazu entschlössen, hier anzusetzen, nach wie vor einen immensen Einsatz von Manpower, um aus den vorhandenen auch qualitativ hochwertige und damit brauchbare Daten zu machen, erklärt Temmel. Und die Betonung liege auf dem „wenn überhaupt“, denn das Feedback von Verantwortlichen zeige, dass sich viele aufgrund des zusätzlichen Aufwandes schon mit 80 Prozent an gut verwertbaren Datensätzen für die weitere Verwendung im Betrieb zufrieden zeigten. „Das wäre ja so, wie wenn man sagt, mein Navigationsgerät im Auto ist bis zu 80 Prozent richtig – das reicht sicher.“ 

Das „Unternehmens-Navi“ bringen die Stainzer jetzt aber mit dem „Tooltracer“ auf Kurs. Diese Software setzt beim „Herz“ einer jeden Produktion an – den Stammdaten. „Diese Basisdaten sind für jede weitere Programmierung, Simulation oder die vernetzte Produktion essentiell. Sie sind die Grundlage für höhere Produktivität“, so Temmel. In Form eines Software-as-a-Service-Modells bringen Betriebe damit also Ordnung ins Datenchaos und stellen sicher, dass damit neues Potenzial gehoben werden kann. „Dieses Angebot ist in dieser Form einzigartig“, unterstreicht Temmel und betont, dass die Sicherstellung der Vollständigkeit und der Daten-Richtigkeit an erster Stelle des Tooltracers stünden. 

Hinzu komme die Zeitersparnis: „Gerade in Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, dass man am globalen Markt die Preise nicht erhöhen kann. Wer langfristig weiterhin erfolgreich sein will, muss also an den Stellschrauben der Effizienz drehen. Alleine bei der Werkzeugerfassung und Datenanlage spart der Tooltracer bis zu 80 Prozent an Zeit ein.“


Markus Temmel
© Furgler Markus Temmel, Managing Director TCM International
Quergefragt

Warum sind gute Daten so wichtig?
Nur damit lassen sich richtige Entscheidungen treffen.
Was kann der „Tooltracer“?
Werkzeugstammdaten aus unterschiedlichen Quellen werden durchgängig gemacht und fehlerlos für weitere Anwendungen zentral verwaltet.
Wofür braucht man diese Stammdaten?
Sie sind Basis für Automatisierung, Simulation und hohe Produktivität in einer vernetzten Produktion.

 

Weitere Informationen dazu auf: tcm-international.com


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