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Neues Zentrum für 3D-Druck

Großinvest in Eibiswald: Die Fuchshofer Präzisionstechnik GmbH nimmt 6,6 Millionen Euro in die Hand, um zukunftsfit zu bleiben.

Mit hochpräzisen Komponenten aus dem 3D-Drucker am Weltmarkt reüssieren: Das ist das erklärte Ziel der Fuchshofer Präzisionstechnik GmbH. Dafür wird am Standort Eibiswald kräftig investiert: Sage und schreibe 6,6 Millionen Euro nimmt das weststeirische Hightech-Unternehmen in die Hand, um zukunftsfit zu bleiben. Konkret wurde bereits mit dem Bau einer neuen, über 2.600 m2 großen Hochpräzisions- Fertigungshalle begonnen, deren Rohbau heuer noch fertiggestellt werden soll. "Mit der Verdoppelung unserer Geschäftsfläche wollen wir noch präziser fertigen und so die Flexibilität bei Anfragen massiv erhöhen", sagt Geschäftsführer Hannes Fuchshofer.

Zukunftsbranche

Mit dem Großinvest reagiert das Unternehmen auf den industriellen Umbruch, der auch vor den Zulieferbetrieben nicht Halt macht: Der weltweite Markt für 3D-Druck wächst rasant. Prognostiziert wird bis 2020 ein Wachstum auf 7,5 Milliarden Euro. Vor allem in der Luftfahrtindustrie ist der Technologiewandel spürbar: So ging Branchenprimus Airbus unlängst mit doppelwandigen Benzinrohren in Seriendruck - was um die Hälfte günstiger kommt als die bisher aus Guss produzierten Komponenten. Und hier kommt die Fuchshofer GmbH ins Spiel: Ihre hochtechnologischen Produkte finden sich bereits jetzt in zahlreichen Airbus-Modellen wieder. Die gesamte bisherige Fertigungshalle soll künftig für den industriellen 3D-Druck genutzt werden: "Damit sind wir in der Lage, neueste Geometrien und Konturen in der Luftfahrt- und Medizintechnik umzusetzen, die mechanisch teilweise gar nicht realisierbar sind", so Fuchshofer. Mit dieser Erweiterung sollen in der Region weitere Arbeitsplätze entstehen: "Wir sind ständig auf der Suche nach CNC-Profis, Maschinenbauern und Metallurgen", erklärt er. In den letzten beiden Jahren ist der metallverarbeitende Betrieb von 50 auf 70 Mitarbeiter gewachsen. Unterstützung erhält Fuchshofer vom Wirtschaftsressort des Landes: Das Millionenprojekt wird mit 600.000 Euro gefördert.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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