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Neues Rekordjahr fürs Meisterland Steiermark

Der Titel „Meisterin des Jahres“ ging an die 24-jährige Rauchfangkehrermeisterin Stefanie Klapf aus Knittelfeld.

Der Meisterboom aus dem Jahr 2014 hat sich auch im vergangenen Jahr fortgesetzt: 232 neue Meisterinnen und Meister haben am Montagabend im Grazer Congress den begehrten Meisterbrief als höchste Stufe der fachlichen Qualifikation entgegennehmen dürfen. Das sind um 31 mehr als im Jahr 2014. Die 191 Männer und 41 Frauen haben dabei 969 Fachmodule erfolgreich absolviert. Zu den Meisterprüfungen kommen noch einmal 490 Befähigungsprüfungen, 2014 waren es 464. Damit steht unterm Strich ein sattes Plus von 8,5 Prozent! „Diese Zahlen zeigen, dass die Steiermark ein Meisterland ist! Das sind die besten Voraussetzungen, um aus der Steiermark das unternehmerfreundlichste Bundesland Österreichs zu machen“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Apropos Unternehmer: Auch bei den Unternehmerprüfungen gibt es einen Anstieg von 353 im Jahr 2014 auf 387 im vergangenen Jahr.

 

Die traditionelle „Meistersparte“ ist das Gewerbe und Handwerk. Allein in dieser Sparte gab es im letzten Jahr ein Plus von 10% bei den Meister- oder Befähigungsprüfungen, die in insgesamt 31 Berufen erfolgreich abgelegt wurden. „Nur wer höchste Qualität bietet, kann erfolgreich am Markt bestehen. Die Qualität der Ausbildung setzt sich dabei nahtlos in der Qualität der Leistung fort“, so Spartenobmann Hermann Talowski. WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk stößt ins selbe Horn: „Qualifikation ist der wichtigste Meilenstein am Erfolgsweg. Die Meisterprüfung ist in den Handwerksberufen nach wie vor die heißeste Aktie, die am Markt erhältlich ist.“ Die hohe Qualifikation der jungen Meisterinnen und Meister zeigt sich auch an den hohen Erfolgsquoten: 82 % der Meisterprüfungen wurden positiv abgelegt, bei den Unternehmerprüfungen sind es sogar 91 %!

      

Die Top-Berufe

Unangefochten an der Spitze stehen auch im Jahr 2015 die Kfz-Techniker, wo es 42 neue Meister gibt (2014: 35). Fast ebenso beliebt ist das Tischlerhandwerk mit 38 Meistern (2014: 26). Danach finden sich die Metalltechniker mit 29 Meistern (2014: 35), die Karosseriebautechniker (16; 2014: 10) und die Heizungstechniker (13; 2014: 12). Die Befähigungsprüfungen werden von den Elektrotechnikern angeführt (43; 2014: 28), gefolgt von den Baumeistern (27; 2014: 31). Ebenfalls stark vertreten sind die Bereiche Fußpflege und Kosmetik (je 15) sowie Gas- und Sanitärtechnik (12).

  

Die wichtigsten Motive

Wirft man einen Blick auf die Motive für die Absolvierung der Meisterprüfung, so zeigt sich, dass auch hier der Schwerpunkt eindeutig auf der Qualifikation liegt: Über 36 % der neuen Absolventinnen und Absolventen geben an, dass sie die Meister- oder Befähigungsprüfung als sinnvollen Abschluss einer Aus- und Weiterbildung betrachten. Weitere wichtige Motive sind die Verbesserung der Aufstiegschancen im Betrieb, ein Berufswechsel, die Möglichkeit, selbst Unternehmer zu werden, sowie die Absicherung der eigenen Position im Unternehmen.

  

Meisterin des Jahres

Fixer Bestandteil der Meisterbriefverleihung ist auch die Verleihung des Titels „Meister/in des Jahres“. Die begehrte Trophäe ging heuer an die 24-jährige Rauchfangkehrermeisterin Stefanie Klapf aus Knittelfeld. Gelernt hat sie ihr Handwerk im elterlichen Betrieb, der mittlerweile in 3. Generation erfolgreich tätig ist. Zuvor hat sie die Matura an der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Bad Gleichenberg absolviert. Sie ist auch Gewinnerin des Landeslehrlingswettbewerbs StyrianSkills 2013 und engagiert sich darüber hinaus in der Lehrlingsausbildung an der Berufsschule in Murau im Rahmen von Vorbereitungskursen auf die Lehrabschlussprüfung und bei Lehrlingswettbewerben.


Rückfragehinweis:

Mag. Klaus Hasl
Referatsleiter Marketing
T 0316/601-615

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