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Neuer Rekord bei Geldern für die Forschung

 Exakt 186 Millionen Euro steckte die Wirtschaft im Jahr 2016 in die steirischen Universitäten. Wie groß die Stücke am „Drittmittel-Kuchen“ sind, zeigt unser Exklusivranking.

186 Millionen Euro haben die steirischen Universitäten und Fachhochschulen im Vorjahr mit Forschungsaufträgen eingenommen – ein Plus von zwei Prozent.
© Fotolia, WKOE 186 Millionen Euro haben die steirischen Universitäten und Fachhochschulen im Vorjahr mit Forschungsaufträgen eingenommen – ein Plus von zwei Prozent.

PLATZ 1: Die TU Graz ist mit 69,4 Millionen Euro der F&E-Kaiser

Wie schon in den vergangenen Jahren war auch 2016 die Technische Universität Graz beim Einwerben von Forschungsgeldern am erfolgreichsten: Mit einem Plus von knapp zwei Prozent steigerte sie ihre Drittmittel auf 69,4 Millionen Euro. 2004 lagen diese noch bei 23,4 Millionen Euro: In diesem Zeitraum hat man sie also beinahe verdreifacht. „Für die TU Graz ist die intensive Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowohl inhaltlich als auch monetär unverzichtbar“, sagt Rektor Harald Kainz. „Die stetig steigenden Drittmitteleinnahmen belegen zudem die Innovationskraft unserer Hochschule.“

PLATZ 2: 48,8 Millionen für die Med Uni Graz

Ein Plus von 6,04 Prozent – und damit prozentuell den stärksten Anstieg aller steirischen Hochschulen – verzeichnete die Medizinische Universität Graz: 2016 lukrierte man 48,8 Millionen Euro aus externen Geldern (2015: 46,02). „Mit der Inbetriebnahme des Moduls 1 am neuen Med Campus und den dort integrierten vernetzten Forschungs- und Kommunikationsflächen steuern wir einem zusätzlichen wichtigen Impuls für die Forschung am Standort entgegen“, erklärt Med-Uni-Rektor Hellmut Samonigg. Seit Gründung 2004 konnte die Med Uni ihre Drittmittel jedes Jahr kontinuierlich steigern.

PLATZ 3: 33,6 Millionen für Montan-Uni Leoben

Platz drei geht an die Montan-Universität in Leoben: Die Werkstoff-Spezialisten konnten 2016 exakt 33,56 Millionen Euro an Drittmitteln einwerben und damit ein Plus von 5,73 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor (31,74 Millionen) erzielen. Die Forschungsgebiete erstrecken sich entlang der Wertschöpfungskette von Rohstoffen – von der Auffindung und Förderung bis zum Recycling: ein Thema, das mitunter am stärksten an Bedeutung gewinnt. „Unser Ziel ist es deshalb auch, neben Forschung und Lehre das erarbeitete Know-how durch intensive Drittmittelprojekte in die Wirtschaft zu transferieren“, sagt Rektor Wilfried Eichlseder.

PLATZ 4: 24,9 Millionen für die Karl- Franzens-Uni

Konstant bei rund elf Prozent des Gesamtbudgets liegt der Drittmittelanteil der Karl-Franzens-Universität in Graz: 2016 erzielte man 24,9 Millionen Euro an externen Geldern. Das Rekordjahr 2015 (27,6 Millionen Euro) wurde damit zwar verfehlt, jedoch mit dem „Zentrum für Wissenstransfer und Innovation“ ein Meilenstein für die künftige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gelegt. „Ziel dieses Zentrums ist es, heimische Jungunternehmer mit steirischen Betrieben und Wissenschaftern zu vernetzen“, sagt der Vizerektor für Finanzen, Ressourcen und Standortentwicklung, Peter Riedler. 

PLATZ 5: 6,1 Millionen für die FH Joanneum

Grund zur Freude hat auch die FH Joanneum. Insgesamt erzielte man 2016 Drittmittel in Höhe von 6,13 Millionen Euro und steigerte sich damit um 5,7 Prozent. „Angewandte Forschung ist eines unserer Kernthemen“, sagt Rektor Karl Peter Pfeiffer. „In den letzten Jahren konnten wir unsere Drittmittelerträge um mehr als ein Viertel steigern. Highlights dieses Jahres waren die Eröffnungen von zwei Josef-Ressel-Zentren für Forschungen in den Bereichen Dünnglas und frühkindliche Adipositas. Damit gehören wir zu den forschungs- und entwicklungsstärksten Fachhochschulen in Österreich.“

PLATZ 6: Zwei „Mille“ für die FH Campus02

An der FH Campus02  hat sich der Drittmittelanteil 2016 wieder auf dem Niveau der Vorjahre eingependelt und ist mit zwei Millionen Euro gleich geblieben. Diese Gelder repräsentieren rund 20 Prozent des Gesamtbudgets. „Forschung und Entwicklung sind bei uns untrennbar mit dem Nutzen der Ergebnisse für die Wirtschaft verbunden“, erklären Rektorin Kristina Edlinger-Ploder und Geschäftsführer Erich Brugger. „Unsere FH nutzt dabei vielfältige Möglichkeiten, um Unternehmen auf Basis des bereits bestehenden Know-hows zu unterstützen. Das reicht von Einzelprojekten bis hin zu intensiven Kooperationen.“

PLATZ 7: 1,2 Millionen für die Kunst- Uni Graz

Auch an der Kunst-Universität in Graz fließen Drittmittel aus der Wirtschaft: Im Jahr 2015 konnte die Hochschule 1,15 Millionen Euro an Geldern – und damit de facto gleich viel wie im Jahr zuvor (1,12 Millionen) – lukrieren. Damit spielen die Drittmittel nach Angaben von Rektorin Elisabeth Freismuth eine „erhebliche Rolle. Exzellente wissenschaftliche und künstlerische Forschung ist auch in unserem Bereich mehr denn je von der Einwerbung kompetitiv vergebener Drittmittel abhängig. Ich bin daher stolz, dass wir – in Anbetracht unserer Größe und Aufgaben – beachtliche Mittel einwerben konnten.“

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