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Neuer Förder-Schwung für steirische Start-ups

Akademische Start-ups schaffen doppelt so viele Jobs wie andere Gründer. Die WKO greift ihnen verstärkt unter die Arme. 

Grund zur Freude für heimische Start-ups: Sie bekommen künftig breitere Unterstützung - und zwar auf mehreren Ebenen. Zum einen verspricht die Bundesregierung mehr Geld für alle Gründungswilligen mit innovativen Ideen. Konkret sollen 185 Millionen Euro an frischem Geld in die Start-up-Szene gepumpt werden. Zum anderen werden 100 Millionen Euro an aws-Garantien für sie reserviert. Weitere 100 Millionen Euro werden dazu über die Verringerung der Lohnnebenkosten in den ersten drei Jahren beigesteuert - dieser Brocken war für Jungunternehmer bisher oft kaum zu stemmen.

Wir haben unser eigenes Maßnahmenpaket!

In der Steiermark will die WKO diesen Rückenwind nun mit einem eigenen Maßnahmenpaket verstärken. "Uns sind natürlich alle Gründer wichtig, aber im akademischen Bereich schaffen Start-ups überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze", so WKO Steiermark-Präsident Josef Herk. Statistisch gesehen sind es fünf Jobs in fünf Jahren - und damit doppelt so viele wie im Durchschnitt. Insgesamt wurden in den vergangenen 15 Jahren mehr als 1.000 Start-ups in der grünen Mark gegründet. "Sie haben für eine Wertschöpfung von 400 Millionen Euro gesorgt", berichtet Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Die Folge sind unzählige Erfolgsgeschichten. Für sie gilt es laut Herk und Dernoscheg nun, die nächsten Kapitel aufzuschlagen.

Mehr Angebote für Gründer

Um herauszufiltern, wo der Hebel anzusetzen ist, hat die FH Campus02 60 Tiefeninterviews mit Start-ups und Finanzierungsexperten durchgeführt. Mit höchst spannenden Ergebnissen: So werden die Geschäftsidee und die Unternehmerpersönlichkeit als gleichwertige Erfolgsfaktoren benannt. Und auch bei der Finanzierung gibt es interessante Erkenntnisse: Zurückgegriffen wird vor allem auf Eigenkapital und Förderungen, alternative Finanzierungsformen spielen bis dato nur eine untergeordnete Rolle. Crowdfunding wird zum Beispiel mehrheitlich zwar für eine gute Idee gehalten, aber nicht als tauglich fürs eigene Unternehmen. Wie auch immer, steirische Startups sind in vielen Nischen höchst erfolgreich, wie auch Business-Angel Martin Pansy von Up To Eleven erklärt. Um für noch mehr Schwung in der Start-up-Szene zu sorgen, werden die WKO-Angebote in diesem Bereich ausgebaut. So werden die Kooperationen mit Hochschulen vertieft und Beratungs- sowie Coachingsdienstleistungen intensiviert. Darüber hinaus will man das Projekt "Science Fit" zur besseren KMU-Verzahnung fortsetzen.

Erstes WKO-Gründerbüro an einer Universität

Zudem wird im Herbst in Kooperation mit dem Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship das erste Gründerbüro der WKO an einer Universität eröffnet. "Selbstständigkeit soll verstärkt als Karriereweg in Betracht gezogen werden", erklärt Institutsleiter Alfred Gutschelhofer.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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