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Neue Struktur mit elf Erlebnisregionen

Die steirischen Grenzlinien werden neu gezogen – zumindest im Tourismus, wo aus 105 Verbänden elf Erlebnisregionen werden.

Der Altausseer See gehört künftig zur Region Ausseerland-Salzkammergut.
© Steiermark Tourismus/Weinhäupl Der Altausseer See gehört künftig zur Region Ausseerland-Salzkammergut.

Derzeit gibt es 96 Tourismusverbände und dazu noch neun Regionalverbände – im nationalen und internationalen Vergleich ist die Steiermark damit ungewöhnlich kleinstrukturiert. Diese Struktur macht sich auch in den geringen Budgets und Ressourcen der Verbände bemerkbar. Mit Blick auf die Nachbarn  – Tirol und Oberösterreich nahmen bereits eine Restrukturierung vor – sind Reformen der touristischen Verbände in Planung. Begrüßt wird diese Reform von der Sparte Tourismus der WKO Steiermark um Obmann Johann Spreitzhofer. „Wir haben bereits lange vor dem Beginn der Corona-Pandemie einen intensiven Prozess zur Zukunft des heimischen Tourismus gestartet. Die Digitalisierung zählt ebenso dazu wie der Fachkräftemangel oder der durch die Pandemie noch deutlich erhöhte Druck im Wettbewerb um Gäste“, begründet Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl den Schritt zu nun elf Erlebnisregionen.

So sieht die Steiermark nach der Tourismus-Reform aus.
© Land Steiermark So sieht die Steiermark nach der Tourismus-Reform aus.

Was dies bedeutet? Mit schlankeren Strukturen entfallen künftig im Steirerland hunderte Sitzungen für die ehrenamtlich tätigen Verantwortungsträger. Weil nun aber auch die Ansprüche  steigen, gibt es in Zukunft die Möglichkeit von Aufwandsentschädigungen für die Mitarbeiter. Die elf neuen Erlebnisregionen – Start der Struktur soll im Oktober 2021 sein – im Detail: Region Graz, Thermen- und Vulkanland, Südsteiermark, Oststeiermark, Hochsteiermark, Erzberg-Leoben, Murtal, Murau, Schladming-Dachstein, Gesäuse, Ausseerland-Salzkammergut.

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