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Neue Plattform vernetzt Fachkräfte

Mit „Zutuun“ fiel der Startschuss für eine Online-Plattform, die Handwerker aus verschiedenen Gewerken verbinden soll.

Handshake Bauarbeiter
© Syda Productions/Adobe Stock Fachkräfte aus verschiedenen Gewerken können sich über die Plattform vernetzen.

Ob Dachdecker, Installateur oder Elektriker: Handwerker aus dem Bau- und Baunebengewerbe sind höchst gefragt. Und leider oft schwer zu bekommen: Denn Fachkräfte sind Mangelware. Allein im Vorjahr fehlten in Österreich 162.000 Fachkräfte. Die Folgen sind bereits für 87 Prozent der Betriebe spürbar. Tendenz: steigend.

Und das trifft nicht nur Betriebe selbst, die mangels qualifizierten Personals Aufträge ablehnen müssen, sondern auch die Kunden, weil das Fehlen von Fachkräften zu langen Wartezeiten bei der Abarbeitung von Aufträgen führt. „Die Ressourcenplanung ist enorm schwierig geworden“, weiß Branchenkennerin Jasmin Überbacher: „Zum einen sind die Zeitpläne für Projekte eng – da braucht man jede verfügbare Fachkraft –, zum anderen verschieben sich Projekte häufig von einem Tag auf den anderen, es entstehen Stehzeiten.“

Ressourcen optimal nutzen

Abhilfe schaffen will hier die neue Plattform „Zutuun“, die Handwerker aus verschiedenen Gewerken vernetzen will. Unternehmen sollen über die Plattform die Chance haben, vorhandene Ressourcen effizient und bestmöglich zu nutzen. Dabei können Fachkräfte aus unterschiedlichen Gewerken für eine zeitlich begrenzte bzw. eine projektbezogene Periode angeboten oder auch gesucht werden, um damit Stillständen schnell und effizient entgegenzuwirken.

Damit die Plattform wachsen kann, werden rund eine halbe Million Handwerker aus dem europäischen Raum eingeladen, sich am Netzwerk zu beteiligen. Allein das österreichische Bau- und Baunebengewerbe umfasst mehr als 36.000 Betriebe, die über 300.000 Mitarbeiter beschäftigen – und dennoch beklagt die Hälfte der Unternehmen einen Fachkräftemangel.

„Wenn es uns gelingt, dieses Volumen miteinander zu vernetzen, können viele Aufträge nicht nur rascher und qualitativ hochwertiger, sondern überhaupt abgewickelt und zudem die Produktivität der Beschäftigten innerhalb der einzelnen Unternehmen deutlich gesteigert werden“, so Überbacher, die die Plattform mitbegründet hat. Die Ziele sind hochgesteckt: So soll die Plattform das größte Netzwerk für das Bau- und Baunebengewerbe in Europa werden. 

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