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Murau-Murtal: Mit Sicherheit wieder aufsperren

Seit dem 8. Februar dürfen Händler und körpernahe Dienstleister wieder Kunden in ihren Betrieben begrüßen. Wir haben nachgefragt, wie es den Unternehmern in Murau-Murtal dabei ergangen ist. 

Lukas Klauber und sein Vater Toni Klauber freuen sich über die Treue der Stammkunden.
© KK Lukas Klauber und sein Vater Toni Klauber freuen sich über die Treue der Stammkunden.

Lukas Klauber, Geschäftsführer Uhren Klauber in Murau: „Die erste Woche nach dem Aufsperren war eigentlich relativ gut und besser als erwartet. Der große Ansturm blieb zwar – unter anderem wetterbedingt – aus, aber wir sind zufrieden", erzählt Lukas Klauber, der Anfang des Jahres die Geschäftsführung des gleichnamigen Uhrengeschäfts in Murau von seinem Vater übernommen hat. "Wir sind generell mit einem blauen Auge durch den dritten Lockdown gekommen, dank Click & Collect konnten wir im Jänner einiges abfedern", betont Klauber. Diese Tatsache hat dem neuen Geschäftsführer den Start als Chef etwas erleichtert, obwohl "ich schon einige schlaflose Nächte vor der Übernahme", so Klauber. Als eingesessener Familienbetrieb mit wenig Mitbewerbern kann Uhren Klauber auch in schwierigen Zeiten wie diesen auf viele treue Stammkunden vertrauen. "Wir hoffen natürlich, dass das so bleibt und sich die Kunden weiterhin für uns entscheiden und nicht auf Amazon und Co. einkaufen. Man merkt aber, dass die Regionalität eine immer größere Rolle spielt", so Klauber. Als Obmann des Vereins „Murau Aktiv“ konnte der Unternehmer bereits feststellen, dass sich der Gutscheinumsatz im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt hat und die Wertschöpfung somit in der Region bleiben konnte. "Ein gutes Zeichen und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Klauber. 

Monika Schlager hat mitten in der Coronakrise die Drogerie ihres Schwiegervaters übernommen.
© Kosmetik Schlager Monika Schlager hat mitten in der Coronakrise die Drogerie ihres Schwiegervaters übernommen.

Monika Schlager, Geschäftsführerin "Kosmetik Schlager" in Scheifling: Mitten in der Corona-Krise, genauer gesagt am 1. Februar 2021, hat Monika Schlager die "Drogerie Schlager" von ihrem Schwiegervater August Schlager übernommen und zu "Kosmetik Schlager" gemacht. Ein mutiger Schritt, der aber schon von langer Hand geplant war. "Ich bin ein optimistischer Mensch, irgendwann wird schon wieder Normalität einkehren", so die neue Geschäftsführerin. Obwohl die Drogerie auch während des Lockdowns offen halten durfte, bemerkte Schlager einen deutlichen Rückgang an Kunden. Auch jetzt, wo die Kosmetik- und Fußpflegebereiche wieder in Anspruch genommen werden dürfen, hält sich der Ansturm in Grenzen. "Das Freitesten ist für viele Kunden eine große Hemmschwelle. Da die nächste große, kostenlose Teststation rund 15 Kilometer weit weg liegt, ist der damit verbundene Aufwand vor allem für ältere Leute oft zu groß", so Schlager. Terminabsagen sind die Folge. "Trotzdem bin ich froh, dass wir wieder offen haben dürfen, die Leute halten sich auch vorbildlich an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln", betont Schlager.  Was sich die Unternehmerin für die nächsten Monate wünscht? "Planbarkeit. Noch kann man nicht von Normalität sprechen, und wir wissen nicht, was passieren wird", so die Kosmetikerin. 

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