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Mit nur 1,24 Litern pro 100 Kilometern ans Ziel

Veni, vidi, vici – mit einem neuen Rekordwert siegte die Steirische Wirtschaft bei der 34. ­Jagersberger Eco Rallye.

Peter Jagersberger (links) und sein Team beim Kontroll-Tanken an der kroatischen Grenze.
© Jagersberger Peter Jagersberger (links) und sein Team beim "Kontroll-Tanken" an der kroatischen Grenze.

„Das Siegerauto hätte mit nur einem Tank locker die Strecke von Barcelona nach Moskau zurücklegen können“, rechnete Peter Jagersberger, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses, bei der Siegerehrung der 34. Jagersberger Economy Rallye stolz vor. Mit nur 1,24 Litern pro 100 Kilometern gelang es der Steirischen-Wirtschaft-Redakteurin und Rallye-Novizin Miriam Defregger, nicht nur einen neuen Rekord aufzustellen, sondern auch als erste Frau in der 34-jährigen Geschichte der legendären Sprit-Spar-Rallye den ersten Platz zu belegen. 

Aber auch die anderen Teilnehmer, darunter die führenden steirischen Motorjournalisten und Medienvertreter, konnten erfolgreich unter Beweis stellen, dass bei einer entsprechenden Fahrweise die Normverbrauchswerte der Hersteller unterschritten werden können: Auf Platz zwei landete Andreas Rath (Woche Weiz) in einem Ford Kuga 2WD 120 PS bei einem Literverbrauch von 1,98 Litern pro 100 Kilometern. Dritter wurde Franz Ellmaier (Kronen Zeitung) in einem Ford Kuga Allrad 150 PS mit einem Verbrauch von 2,56 Litern auf 100 Kilometern. 

Um 4,47 Euro von Graz an die kroatische Adria

Das Siegerauto, ein Ford Focus Diesel mit 120 PS, fuhr nach rund vier Stunden zwar nicht als Erstes durchs Ziel, dafür lag der Verbrauch um 66,43 Prozent unter dem Sollwert. „Bei einer Belegung mit vier Personen hätte man pro Kopf nur 1,24 Euro für die Fahrt im Siegerauto bezahlt. Eine Stundenkarte der Graz Linien kostet im Vergleich 2,40 Euro pro Person“, betont Jagersberger. 

Die
© Jagersberger Die "Jagersberger-Flotte", bestehend aus steirischen Medienvertretern, schaffte es mit einem Durchschnitt von 73 Km/h ans Ziel.

Mit modernen Fahrzeugen und der richtigen Fahrweise kann man laut Jagersberger also nicht nur das Geldbörserl, sondern auch die Umwelt schonen: „Umweltschutz und individuelle automobile Mobilität sind definitiv kein Widerspruch.“ Am Ziel konnten schließlich alle teilnehmenden Fahrzeuge um insgesamt 74,87 Euro vollgetankt werden. Der Flottenschnitt der in Summe 411.349 Euro teuren Wettbewerbsfahrzeuge lag bei 2,65 Litern pro 100 Kilometern, also um 46,1 Prozent unter der Sollvorgabe. 

Die knapp 300 Kilometer lange Teststrecke führte vom Stammhaus von Ford Jagersberger in Graz-Liebenau quer durch Slowenien bis zur kroatischen Grenze nach Moscenicka Draga. „Das Niveau der diesjährigen Rallye war beeindruckend, die prozentuelle Unterschreitung des Letztplatzierten (Roland Reischl, Woche Graz) mit rund 33 Prozent unter der Sollvorgabe hätte bei der Economy-Rallye im Jahr 2011 noch für den ersten Platz gereicht“, so Jagersberger, der die Sprit(z)tour mit einem 450 PS starken Ford Mustang GT bestritt.

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