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Meister-Boom im Steirerland: 20 Prozent Plus zum Vorjahr

665 junge Fachkräfte tragen nun die Auszeichnung für die höchste Stufe fachlicher Qualifikation.

665 Meister- und Befähigungsprüfungen wurden im Vorjahr absolviert, das entspricht einem Plus von fast 20 Prozent. „Dieser Boom unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert der Meisterausbildung“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Freuen darf sich auch Anja Tasch. Die 21-jährige Tapeziererin aus Bad Mitterndorf wurde am Montagabend bei der traditionellen Meisterbrief-verleihung im Grazer Congress zur „Meisterin des Jahres“ gekürt.

 

Einen regelrechten Meister-Boom gab es im Jahr 2014: 201 junge Fachkräfte tragen ab sofort die Auszeichnung für die höchste Stufe der fachlichen Qualifikation in ihren Berufen. Damit ist die Zahl der positiv absolvierten Meisterprüfungen im Vergleich zu 2013 gleich um 45 gestiegen! 908 Fachmodule wurden erfolgreich absolviert, 162 Männer und 39 Frauen nennen sich in Zukunft „Meister“ bzw. „Meisterin“ ihres Faches. Zu den Meisterprüfungen kommen noch einmal 464 Befähigungsprüfungen, macht in Summe 665 neue Meister und Absolventen der Befähigungsprüfung. Das wiederum entspricht einem Plus von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (568 Absolventen). „Damit zeigt die Steiermark, dass sie ein echtes Unternehmerland ist. Eine hervorragende Ausbildung und unternehmerisches Know-how sind die besten Zutaten für ein wirtschaftliches Erfolgsrezept“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

 

Meistersparte Nummer eins ist mit Abstand das Gewerbe und Handwerk. Hier wurde in insgesamt 32 Berufen eine Meister- oder Befähigungsprüfung abgelegt. „Das ist die richtige Antwort auf die schwierigen Rahmenbedingungen der letzten Zeit“, freut sich Spartenobmann Hermann Talowski. „Eine Lehre mit anschließender Meisterprüfung ist das First-Class-Ticket in die berufliche Zukunft!“ Auch das Unternehmerland Steiermark ist damit bestens auf künftige Herausforderungen vorbereitet: Denn die Zahl der Unternehmerprüfungen ist ebenfalls gestiegen, und zwar von 334 im Jahr 2013 auf 353 im vergangenen Jahr. „Qualifikation ist nach wie vor der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg. Und wer eine Meisterprüfung hat, der hat eine der besten Aktien auf dem beruflichen Markt in der Tasche“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

  

Kfz-Technik an der Spitze

Traditionelle Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala der Berufe sind die Kfz-Techniker: 35 neue Meister sind ab sofort im Einsatz (2013: 38). Ebenfalls 35 neue Meister stellen die Metalltechniker (2013: 16). Gut vertreten im Ranking sind auch die Tischler mit 26 Meistern (2013: 23). Unter den Top-5 finden sich noch die Heizungstechniker (12; 2013: 11) sowie die Friseure und Perückenmacher (12; 2013: 10). Bei den Befähigungsprüfungen liegen nach wie vor die Baumeister an der Spitze (31), gefolgt von den Elektrotechnikern (28) und den Gas- und Sanitärtechnikern (18).

  

Qualität wird sichtbar

Weiteres erfreuliches Detail: der hohe Qualifikationsgrad der Prüflinge, denn rund 80 % aller Meister- und Befähigungsprüfungen enden mit einem positiven Ergebnis. Bei den Unternehmer- und Ausbilderprüfungen sind es sogar über 90 %. Talowski: „Hier wird jene Qualität sichtbar, die wir am Arbeitsmarkt brauchen. Und es unterstreicht auch die Bedeutung der Meisterprüfung als ein Instrument, das diese Qualität für alle Konsumentinnen und Konsumenten auch sichert.“

  

Ein Ziel, unterschiedliche Motive

Aufschlussreich sind die Motive der jungen Meister, sich auf die anspruchsvollen und zeitintensiven Meister- und Befähigungsprüfungen vorzubereiten. Rund 36 % geben an, damit einen „sinnvollen Abschluss einer Aus- und Weiterbildung erreichen“ zu wollen, jeder Fünfte (~ 21 %) erwartet sich dadurch „Verbesserungen der Aufstiegschancen im Betrieb“. Für 12 % ist die „Möglichkeit, Unternehmer zu werden“ ausschlaggebend und etwas mehr als 7 % möchten dadurch ihre „Position im Unternehmen absichern“.

 

Meisterin des Jahres

Der begehrte Titel „Meister/in des Jahres“ – vergeben bei der gestrigen Meisterbriefverleihung der Sparte Gewerbe und Handwerk im Grazer Congress – ging heuer an die 21-jährige Tapeziererin Anja Tasch aus Bad Mitterndorf. Sie ist die jüngste Meisterin der Tapezierer und Dekorateure des vergangenen Jahres sowie eine der jüngsten Meisterinnen überhaupt. Der Weg dorthin ist eine Erfolgsgeschichte: Sowohl die Lehrabschlussprüfung als auch den praktischen und den mündlichen Teil der Meisterprüfung hat sie mit Auszeichnung absolviert. Sie arbeitet im elterlichen Betrieb, der seit 60 Jahren und mittlerweile in 3. Generation tätig ist. Wenn Anja Tasch den Betrieb später übernimmt, wird sie die 4. Generation sein!


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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