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Mehr Frauen ins Tischlerhandwerk

Mit der Ausbildungsoffensive "Holz und Technik" sollen (nicht nur) in der Südoststeiermark mehr Frauen fürs Tischlerhandwerk begeistert werden.

Frauen schnuppern ins Tischlerhandwerk hinein
© Foto Schmidt In Zeiten des Fachkräftemangels sind Frauen auch im Tischlerhandwerk besonders gefragt.

Lange Zeit galt das Tischler-Handwerk als klassische Männerdomäne. Dass die Branche aber insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels auch für Frauen völlig neue berufliche Perspektiven eröffnen kann, steht im Fokus einer neuen Initiative in der Südoststeiermark. Konkret bringt die Aktion „Holz und Technik“ Frauen Lehrberufe im Holz- und Holztechnikbereich näher. 

Die Initiative des ZAM (Zentrum für Ausbildungsmanagement) konnte als Partnerbetrieb die Tischlerei Knaus in Schützing gewinnen: Im Unternehmen können aktuell sechs Frauen in die Welt der Tischler und Tischlereitechnik hineinschnuppern – und das unter Anleitung von einem der weltbesten Tischler: Kein Geringerer als Julian Fink, der bei den WordSkills in Kazan 2019 die Bronzemedaille holte, bietet den Frauen Einblicke in den Tischlerberuf.

Maßnahme gegen den Fachkräftemangel

„Mit der Initiative wollen wir dem Fachkräftemangel vorbeugen und Frauen in der Region halten, und zwar mit besseren Verdienstmöglichkeiten als in traditionellen Frauenberufen“, so Ute Wohlfahrt, Leiterin des ZAM Feldbach. Die Offensive ist vorerst auf die Südoststeiermark begrenzt, könnte aber auch auf andere Regionen der Steiermark ausgedehnt werden.   

Tischler-Innungsmeister Rupert Christian Zach sieht in der Offensive jedenfalls eine Win-Win-Situation, weil Frauen für die Tischlerlehre mit ihrer Affinität für Ästhetik, Materialien und Oberflächen sogar oft besser geeignet seien als Männer. Derzeit sind von den 371 Lehrlingen in der Branche 51 weiblich – Tendenz steigend. Auch körperlich sei die Arbeit nicht mehr so fordernd wie anno dazumal: „Der Handhobel wurde längst von Hightech-Maschinen abgelöst“, schließt er.        

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