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Mega-Holzkugel made in Fladnitz

Die Fladnitzer Firma „Almholz“ ist global gefragter Spezialist für Kinder- und Familienerlebniswelten aus Holz. Mit der Mega-Holzkugel setzte man zuletzt weltweit neue Maßstäbe. 

Die beiden Geschäftsführer Johann Zöhrer und Wolfgang Wild (v.l.) vor der imposanten Holzkugel.
© Almholz Die beiden Geschäftsführer Johann Zöhrer und Wolfgang Wild (v.l.) vor der imposanten Holzkugel.

900 Kubikmeter Holz, 200 Tonnen Stahl und 200.000 Schrauben machen zusammengebaut die weltgrößte begehbare „Holz-Erlebniskugel“ – eine Konstruktion, die mit 38 Metern Höhe so groß ist wie ein 13-stöckiges Haus und die nicht nur bis zu 900 Besuchern gleichzeitig eine perfekte Aussicht bietet, sondern auch mit „Fitalparkgeräten“ aufwartet und Mutigen eine flotte Rutschpartie im Inneren verspricht. Mit diesem Mammut-Projekt, das in Bayern realisiert wurde, sorgte das Fladnitzer Unternehmen „Almholz“ im Herbst des vergangenen Jahres gehörig für Furore. „Ministerpräsident Markus Söder hat höchstpersönlich bei der Eröffnung die ,Bauabnahme‘ mitgemacht“, schmunzelt Almholz-Geschäftsführer Wolfgang Wild ob des großen Aufsehens. Wobei das ja nicht das Schlechteste sei, wie er zugibt: „Es gab danach Anfragen von vielen Seiten. Wir sind gerade mit Frankreich in Verhandlungen, sie wollen eine zumindest ebenso dimensionierte Holzerlebniskugel haben.“

Fun-Faktor rund um den Globus

Aber während hier noch keine Tinte trocken sei, sind andere Holz-Erlebnis- und Spielprojekte rund um den Globus in Arbeit, verrät Wild. Etwa eines mit hochkomplexen Experimentierstationen im Odenwald, ebenso in Kitzbühel an der Streif oder auch im Montafon, berichtet Wild von seiner aktuellen To-do-Liste: „Auch mit Moskau und Südkorea verhandeln bzw. finalisieren wir gerade Aufträge.“ 

Was aber ist es, das die Fladnitzer Handwerker mit ihren, salopp gesagt, „Spielplätzen mit Fun-Faktor“ so besonders macht? Immerhin finden sich die Konstruktionen, allesamt gebaut mit Holz aus dem Steirerland, von Kanada bis in den Irak und von Norddeutschland (Jufa Hotel Hamburg) über den Mont Blanc bis in die berühmte Schihalle in Dubai.

Aber nicht nur im Wüstenstaat sind die weiß-grünen Projekte gefragt, selbst in der Waldnation Schweden fahren die Kinder auf dem „Zauberteppich“ unter einer Überdachung aus Steirer-Holz – hier beliefert man den Weltmarktführer. Und natürlich kommen Familien und vor allem die Kinder bei spannenden Spielebauten auch in Österreich auf ihre Kosten, etwa bei den Swarovski Kristallwelten oder dem Hopsiland auf der Planai. Für den Wipfelwanderweg Rachau zeichnen die Oststeirer übrigens ebenfalls verantwortlich.

Wissen, was Kinder inspiriert

„Bis jetzt sind wir in 19 Ländern vertreten“, rechnet Wild vor: „Das schaffen wir mit einem nur 25 Mann starken Team. Unsere Mitarbeiter sind einfach die Besten. Das ist das Erfolgsgeheimnis“, verrät der Chef. Freilich ist es aber nicht nur das, sondern auch der besondere Blick auf die Kundenbedürfnisse, der dem Unternehmen diese ausgezeichnete Position am Markt verschafft. „Wir bauen keine Spielplätze aus Holz. Das können andere auch. Wir wecken Emotionen. Wenn die Kunden unserer Kunden, also die Kinder, inspirierende Erfahrungen auf den Anlagen machen, dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt“, betont der Unternehmer. Was einfacher klinge als es sei, unterstreicht Wild: „Man muss wissen, wie Kinder und Familien funktionieren, welche Bewegungsmuster herrschen, was das Interesse in welchem Alter weckt, wie man die einzelnen Generationen – insbesondere in der längst durch und durch digitalen Welt – mit analogen Aufgaben fasziniert.“ 

Das, gepaart mit Handwerks-Know-how und innovativ-kreativen Zugängen in der Umsetzung, habe den Betrieb in der Nische der Spezialholzbauten weit voran gebracht. „Wir haben vor wenigen Jahren alles auf eine Karte gesetzt und einen Innovationsprozess gestartet“, erzählt Wild. Er habe nach einer Spezialisierung gesucht, „denn als kleiner Betrieb in der Holzbranche kann man mit einer reinen Standardproduktpalette nur schwer überleben.Es scheint, wir haben hier den richtigen Weg gefunden.“ 

Quergefragt


Was ist Ihr liebstes Projekt?

Das Steiermark-Bankerl. Weil es von den Kunden meist an jemand verschenkt wird. Da ist Emotion dabei. 

Wohin geht die Reise?

Wir haben viele Projekte in der Pipeline, etwa in Frankreich und Russland.

Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Wir leben im Team unsere Vision.


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