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Maßnahmenbündel für Elementarbildung

Um die Rahmenbedingungen in elementarpädagogischen Einrichtungen zu verbessern, setzt das Land auf finanzielle Anreize.

Kindergärtnerin mit Kindern am Tisch.
© Adobe Stock/Krakenimages.com Eine Prämie von 15.000 Euro soll ein Anreiz für Elementarpädagogen sein.

Kürzlich präsentierte Landeshauptmann Christopher Drexler gemeinsam mit seinem Stellvertreter Anton Lang sowie den beiden Landesräten Werner Amon und Ursula Lackner ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur Verbesserung der Elementaren Pädagogik in der Steiermark – unter anderem in Form von Prämien als Anreiz für Pädagogen. Ziel der neu definierten Maßnahmen ist einerseits die Aufwertung des Berufsbildes von Elementarpädagogen, zum anderen eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in den elementarpädagogischen Einrichtungen. Der Beschluss über das Maßnahmenbündel soll zum Teil noch im September erfolgen.

"Nur wenn wir ausreichend Personal in den Einrichtungen haben, können flexiblere Öffnungszeiten realisiert werden."
Gabi Lechner, Vizepräsidentin WKO Steiermark

Ein Schritt in die richtige Richtung, wie WKO-Steiermark-Vizepräsidentin Gabi Lechner gemeinsam mit den steirischen Sozialpartnern betont: „Den Beruf von Elementarpädagogen zu attraktivieren, ist essenziell und die Basis für alle weiteren Schritte. Nur wenn wir ausreichend Personal in den Einrichtungen haben, können flexiblere Öffnungszeiten realisiert werden“, so Lechner. Dass hier rasch agiert werden muss, weiß auch Drexler: „Die Anforderungen an Pädagogen haben sich verändert, der Druck ist gestiegen. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir nur sechs Wochen nach der Regierungsumbildung wohlüberlegte und sinnvolle Maßnahmen präsentieren können.“

Das Land Steiermark wird jenen, die sich noch heuer entscheiden, Vollzeit für den elementarpädagogischen Bereich zur Verfügung zu stehen, eine Prämie von 15.000 Euro  zahlen. Diese Prämie wird über die Träger an jene ausbezahlt, die sich verpflichten, für zumindest drei Jahre im Dienst einer elementarpädagogischen Einrichtung zu bleiben. Außerdem: Elternbeiträge sollen zukünftig auch in den Kinderkrippen sozial gestaffelt sein, denn der Zugang zu elementarer Bildung dürfe nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Zwölf Millionen Euro stellt das Land Steiermark einkommensschwachen Familien pro Jahr zur Verfügung.

Tipp!

Detaillierte Informationen dazu auf: bit.ly/3dEQnWY

Gruppenbild Soz.Partnerinnen
© Jürgen Radspieler Die Sozialpartnerinnen Julia Aichhorn, Maria Pein, Patricia Berger, Helga Ahrer und Gabi Lechner (v. l.) begrüßen die vorgestellten Maßnahmen.

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