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Masern sind kein Kinderspiel

Ein Masern-Impfschutz ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene essentiell. Sonst drohen Gesundheitsschäden und hohe Kosten für Betriebe.

Im Fall eines Masern-Ausbruchs sind nicht nur die möglichen gesundheitlichen Folgen – von Lungenentzündung bis Gehirnhautentzündung – dramatisch, sondern auch die Kosten beträchtlich.
© Romolo Tavani Im Fall eines Masern-Ausbruchs sind nicht nur die möglichen gesundheitlichen Folgen – von Lungenentzündung bis Gehirnhautentzündung – dramatisch, sondern auch die Kosten beträchtlich.

Über Jahre galten sie als so gut wie ausgerottet in Mitteleuropa, doch jetzt sind sie wieder auf dem Vormarsch: die Masern. Bereits 118 Masernfälle wurden heuer gemeldet (Stand: Ende Mai 2019), und es kommen laufend neue Fälle dazu. 

Fakt ist: Nur die Impfung bietet zuverlässigen Schutz vor der hochansteckenden Infektion. Betroffen von der Krankheit sind keineswegs nur Kinder: Auch Erwachsene sind vor Komplikationen durch eine Masern-Infektion nicht gefeit, wie aktuelle Zahlen zeigen. Rund 25 Prozent der aktuellen Krankheitsfälle betreffen Menschen in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre, weitere 31 Prozent sind über 30 Jahre alt. „Masern sind bei Menschen im erwerbsfähigen Alter ein dringendes und hochaktuelles Thema. Es gibt hier eindeutig Immunitätslücken hinsichtlich der MMR-Impfung“, heißt es von der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der WKÖ. So haben Evaluierungen ergeben, dass allein in Österreich etwa eine halbe Million Menschen zwischen 15 und 30 Jahren nicht (ausreichend) gegen Masern geimpft sind.

Dramatische Folgen

Im Fall eines Masern-Ausbruchs sind nicht nur die möglichen gesundheitlichen Folgen – von Lungenentzündung bis Gehirnhautentzündung – dramatisch, sondern auch die Kosten beträchtlich, die den Betrieben durch die Arbeitsausfälle entstehen. So wurde etwa nach dem Masernausbruch in einer österreichischen Niederlassung eines internationalen Unternehmens festgestellt, dass die Arbeitsausfälle Kosten von rund 23.800 Euro auslösten – Kosten für Projektverzögerungen noch gar nicht miteingerechnet. Im aktuellen Fall des Kärntner Busfahrers führte der Masernausbruch sogar zu einem stundenlangen Stillstand der öffentlichen Verkehrsmittel.

Um Impflücken bei jungen Erwachsenen effizient schließen zu können, wird ein einfaches und niederschwelliges Angebot zur MMR-Impfung in Betrieben durch Arbeitsmediziner angeraten. „Die Impfung kann auch als freiwillige betriebliche Sozialleistung durchgeführt werden“, heißt es von der WKÖ.

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