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Die grüne Mark forscht an der grünen Zukunft

Die Steiermark ist Österreichs Nummer eins und europaweit unter den Top drei bei der Forschung zu erneuerbarer Energie.

Grün bewachsene Hand trifft auf Roboterhand
© AdobeStock/willyam In der Steiermark arbeiten zahlreiche Forschungseinrichtungen, Unternehmen wie auch Start-ups arbeiten an Hightech-Innovationen für eine grüne Zukunft

Das Steirerland ist nicht nur das grüne Herz Österreichs, sondern auch das Zentrum, wenn es um grüne Innovationen in der Kreislaufwirtschaft und in den Bereichen erneuerbare Energien geht. Wie besonders fruchtbar dieser Nährboden für Forschung und Entwicklung von Öko-Lösungen der Zukunft ist, weiß Bernhard Puttinger, Geschäftsführer des steirischen Green-Tech-Clusters: „Das sogenannte Green-Tech-Valley ist ein einzigartiger Standort, hier finden sich weltweit anerkannte Pioniere, internationale Technologieführer wie auch zukunftsorien-tierte KMU ebenso wie auch ein besonders starkes universitäres Forschungsfeld und auch zahlreiche grüne Start-ups. 15 von 18 österreichischen Kompetenzzentren für Energie- und Umwelttechnik sind hier beheimatet.“

Von der Sensor-Mülltonne bis zu CO2-neutralem Stahl

Und die Bandbreite an weiß-grünen „Reaktionen“ auf veränderte Marktbedingungen und die Herausforderungen der Zukunft ist groß: So wird etwa bei der AVL nicht nur an unterschiedlichen mobilen Antriebssystemen geforscht, auch die rot-weiß-rote Pionieranlage zur Gewinnung von „grünem Treibstoff“ aus erneuerbarer Energie ist hier beheimatet. Beim Stahl-Konzern voestalpine ist Donawitz das Testanlagenzentrum für „greentec steel“ – bis 2050 will die voestalpine gemäß den europäischen Klimazielen CO2-neutralen Stahl erzeugen. Auch zahlreiche weitere steirische Leuchtturm-Unternehmen, wie beispielsweise Andritz, BDI, Komptech oder Saubermacher investieren permanent in Forschung und Entwicklung zukunftsträchtiger, nachhaltiger und ressourcenschonender Lösungen – in den Bereichen Wärme, Strom, Effizienz, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Wasser & Umwelttechnik, Bauen sowie Software, Sensorik & Automatisierung. 

Beispielsweise hat die ATT ein ultradünnes, flexibles Infrarot-Flächenheizsystem für die energieeffiziente Innenraumbeheizung entwickelt, dank SLOC informieren Sensoren in (Abfall- und Recycling-)Containern über Füllstand und Bewegungsmuster und weltweit leistet die Sattler AG mit Spezialmembranen einen wichtigen Beitrag bei der Errichtung von Biogasspeichersystemen.

600 steirische Klimaschutztechnologien weltweit im Einsatz

Stichwort Gas: Insbesondere die Entwicklungen der letzten Wochen und die damit erneut befeuerten Strom-, Gas- und Ölpreise verstärken den Ruf der Bevölkerung nach importfreien, nichtfossilen und nachhaltigen Lösungen. Und hier richtet sich nicht nur der heimische, sondern auch der internationale Blick auf die Steiermark. Puttinger: „Wenn es um Erneuerbare-Energie-Forschung geht, dann ist unser Bundesland in Österreich die klare Nummer eins und rangiert europaweit unter den Top drei.“ Über 600 Klimaschutztechnologien aus der Steiermark seien bereits global am Markt erhältlich, und das sei erst der Anfang, so Puttinger: „Der europäische Green Deal, das immer stärkere Bewusstsein der jungen Generation und aktuell die Energiesituation sind immens starke Treiber für Umwelttechnologien.“ 



Helmut List
© AVL/Jungwirth Helmut List ist mit der AVL seit Jahren österr. „Patentkaiser“. Das weltweit führende Forschungsunternehmen trägt maßgeblich zur Mobilität der Zukunft bei.
 
Eröffnung der Biodieselanlage in Ungarn
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Die Hightech-Recycling-Anlage für Lithium-Ionen-Batterien in Bremerhaven.
© Redux Saubermacher investiert permanent in zukunftsorientierte Recycling-innovationen. Im Bild die Hightech-Anlage für Lithium-Ionen-Batterien in Bremerhaven.
 
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