th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Lockdown stiftet Verwirrung bei Kunden

Viele Kunden sind verunsichert, ob Betriebe während des Lockdowns ihre Leistungen anbieten dürfen. Ein Überblick, welche Branchen derzeit offen haben.

Fotograf bei der Arbeit
© Adobe Stock Was viele nicht wissen: Fotografen dürfen während des Lockdowns offen halten.

Für viel Verwirrung sorgen derzeit die Regelungen um den Corona-Lockdown: Denn entgegen der landläufigen Meinung, sämtliche Betriebe abseits von Lebensmittelhandel, Apotheken & Co. hätten geschlossen, haben zahlreiche Branchen aus dem Bereich Gewerbe und Handwerk auch jetzt geöffnet – nur wissen das Kunden oft nicht. „Viele Kunden, aber auch Unternehmer sind verunsichert“, sagt Spartenobmann Hermann Talowski – und setzt auf eine Informationsoffensive. Wir listen auf, welche Branchen derzeit ihre Leistungen anbieten dürfen.

Bau- und Baunebengewerbe: Dienstleistungen beim Kunden auf der Baustelle sind erlaubt, ein Warenverkauf im Kundenbereich ist untersagt.

Installateure, Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, Hafner, Platten- und Fliesenleger können Leistungen beim Kunden oder auf Baustellen erbringen. Der Warenverkauf ist verboten, ausgenommen sind Sicherheits- und Notfallprodukte.

Bestatter, Tischler, Fotografen sowie Mode- und Bekleidungstechnik dürfen offen haben, aber keine Waren verkaufen. Alle nicht körpernahen Dienstleister und produzierenden Handwerke dürfen offen halten.

Metall/Kfz/Gesundheit: Geöffnet haben dürfen Kfz-Werkstätten sowie Gesundheitsberufe (Augenoptiker, Kontaktlinsenoptiker, Hörakustiker, Orthopädietechniker, Bandagisten und Zahntechniker) sowohl für Reparaturen als auch für den Verkauf. Schuhmacher dürfen nur für Reparaturen öffnen. Metalltechniker dürfen produzieren sowie Dienstleistungen beim Kunden erbringen. Die Betriebsstätte ist für den Warenverkauf geschlossen, außer bei Notfall- oder Sicherheitsprodukten (z.B. Feuerlöscher, Schlüsseldienst).

Alle Betriebe im Lebensmittelgewerbe (z.B. Bäcker), alle Dienstleistungen und Beratungsleistungen sowie Personenbetreuung dürfen angeboten werden.

Gesundheit/Ästhetik/Natur: Friseure, Kosmetiker, Fußpfleger, Masseure haben geschlossen. Ausgenommen sind Heilmasseure. Floristen haben geschlossen. Die Warenabholung ist aber zulässig, auch die Zustellung bzw. Lieferung an Kunden ist möglich. Bei den Gärtnern sind Dienstleistungen bei Kunden möglich. Der Warenverkauf im Kundenbereich ist nicht zulässig. Kunststoffverarbeiter haben für die Produktion geöffnet. 

Mechatroniker, chemische Gewerbe & Gebäudereiniger, Film- und Musikwirtschaft und Dienstleister dürfen arbeiten – außer Dienstleister, die körpernahe Dienstleistungen erbringen.

Kunsthandwerker (Goldschmiede, Uhrmacher, Buchbinder, Musikinstrumentenerzeuger, Erzeuger kunstgewerblicher Gegenstände) dürfen in ihren Werkstätten arbeiten und stehen für Reparaturen und Servicearbeiten bereit.

Keramiker dürfen von Kunden angefertigte Stücke entgegennehmen und wieder ausfolgen. Die Werkstätten haben geöffnet.

Rauchfangkehrer erbringen sicherheitsrelevante Tätigkeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Charly Stummer, das neue, aber bekannte Gesicht an der Spitze der Fahrschulen

Ein "Stummer" will ganz laut mitmischen

Karl-Heinz Stummer ist der neue Mann an der Spitze der Fahrschulen. Er will aus der Krise wieder voll durchstarten. Wie, das verrät er im Gespräch. mehr

Mann zieht Spielzeugbus über einen Globus.

Reisebusunternehmen: Kommt die Branche unter die Räder?

Stillstand in den heimischen Reisebusunternehmen. Wann hofft die Branche auf Weiterfahrt? Wir haben uns umgehört. mehr