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LinkedIn lehrt weltweit mit "Steirer-Grips"

Von Graz direkt ins Silicon Valley: Mit LinkedIn-Learning mischt Parkside Interactive global im digitalen Schulungsboom mit.

Mitarbeiter vor Computer
© Parkside Interactive „Wir alle sind unglaublich stolz, dass ein Weltkonzern wie Microsoft auf unsere Expertise setzt.“ – CEO Christoph Platzer

Die Pandemie hat der Welt einen digitalen Schub verpasst: Längst werden nicht nur Meetings oder Veranstaltungen über Tools aller Art virtuell-vernetzt abgehalten, sondern auch Schulungen und Kurse über digitale Plattformen durchgeführt. Im Fokus steht bei Unternehmen weltweit natürlich Platzhirsch „LinkedIn-Learning“. Doch hätten Sie gewusst, dass hier mit reichlich steirischem Software-Knowhow gearbeitet wird? 

Konkret handelt es sich nämlich um das Grazer Unternehmen Parkside Interactive, das in den vergangenen 15 Jahren immer wieder mit spezieller Software für unterschiedlichste Anwendungen weit über die Landesgrenzen hinaus von sich reden machte. Aber der „LinkedIn-Deal“ sticht in der Parkside-Erfolgsserie dennoch deutlich heraus, wie CEO Christoph Platzer erzählt: „Wir alle sind natürlich unglaublich stolz, dass ein Weltkonzern wie Microsoft auf unsere Expertise setzt.“ Und dafür streut Platzer seinen Mitarbeitern Rosen: „Es ist in erster Linie dem Team und dem unglaublichen Spirit der ganzen Mannschaft zu verdanken, dass wir diesen Meilenstein erreichen konnten.“

Christoph Platzer
© Tim Ertl
Es ist dem Team zu verdanken, dass wir einen solchen Meilenstein erreichen konnten.
Christoph Platzer – CEO

Von Video-to-Brain…

Aber der Reihe nach: Begonnen habe dieses „Projekt“ durchaus unscheinbar vor bereits mehr als zehn Jahren in der Landeshauptstadt. „Das Unternehmen Video-to-Brain hat damals als deutschsprachiger Pionier begonnen, Kurse auf DVD zu bringen. Das war zu der Zeit eine Sensation, von Streamen war noch lange nicht die Rede. Und da waren wir mit dabei“, berichtet Platzer. Dass hier im Kleinen etwas Großes seinen Anfang nahm, blieb dem damals bereits sehr aktiven US-amerikanischen Lehrvideo-Anbieter Lynda.com nicht verborgen. 

…über Lynda.com…

„Lynda hat Video-to-Brain gekauft und ehe man sich’s versah, waren wir im Silicon Valley. Dort haben wir weiter als technische Entwickler an der Plattform gearbeitet“, berichtet Platzer. Ein doppelter Glücksfall für die Grazer Software-Schmiede, hat das doch den Steirern den Markteintritt in die USA verschafft. 

Heute macht Parkside Interactive die Hälfte seines Geschäfts mit digitalen Services in den Vereinigten Staaten – etwa mit Größen wie Shutterstock –, die andere Hälfte in Europa, vorrangig im DACH-Raum. 

…zu LinkedIn & Microsoft

Doch zurück zur Geschichte: Wie es zum Einstieg in die Champions League der Digital-Anbieter kam? „Eigentlich war es ganz unspektakulär. LinkedIn hat Lynda übernommen und LinkedIn-Learning damit ausgebaut. In weiterer Folge hat sich dann Microsoft LinkedIn einverleibt“, erzählt Platzer. Und so arbeiten die Software-Profis aus Graz nun für den Digital-Giganten schlechthin. Hier sei man aber nur ein Rädchen in einem globalen Konzern, hält Platzer fest. 

Ja, im Größenvergleich zu Microsoft sicherlich winzig – aber dafür mit außerordentlich viel „Steirer-Grips“. 


Quergefragt:

Wie viele Mitarbeiter zählt Parkside Interactive?

An unseren Standorten Graz, Linz, Wien und Porto sind es 100.

Worauf sind Sie, natürlich neben dem Team, stolz?

Zuletzt haben wir uns über die Auszeichnung zum Leitbetrieb Austria gefreut. 

Sie haben auch den Red-Dot-Design-Award eingeheimst…

Ja. Für digitales Produktkonzept und Design für das US-Unternehmen Revvy.


Tipp!

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