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Ligister sind "cool" auf Schiene

Technik-Revolution „made in Styria“: Mit einer neuen Kühllösung für Leistungselektronik plant Dau aus Ligist die Expansion.

Mit der neuen Kühllösung des Ligister Betriebs Dau bleibt die Leistungselektronik der Bahn auch im Hochbetrieb gekühlt. Kern der ­Innovation: spezielle, mit Flüssigkeit gefüllte ­Kammern.
© aapsky / stock.adobe.com Mit der neuen Kühllösung des Ligister Betriebs Dau bleibt die Leistungselektronik der Bahn auch im Hochbetrieb gekühlt. Kern der ­Innovation: spezielle, mit Flüssigkeit gefüllte ­Kammern.

Immer mehr Technik auf immer weniger Raum – bei immer höherer Leistung: In der Bahnverkehrstechnik geht’s heiß her – im wahrsten Sinne des Wortes: Vor allem in der Leistungselektronik sorgen sogenannte Halbleiter für ungewünschte Temperaturanstiege, die sich negativ auf die Lebensdauer der  gesamten Leistungselektronik auswirken. „Speziell die neue Generation an Halbleitern stellt die gesamte Branche vor eine Herausforderung, da bewährte Kühltechnologien nicht mehr ausreichen“, weiß Martin Reisner, Geschäftsführer der steirischen Dau. 

Neuartiges Kühlsystem für Bahn und E-Mobilität

Am Standort in Ligist hat sich das 80-köpfige Unternehmen, das zur internationalen Miba-Gruppe (26 Standorte, 7.400 Mitarbeiter) zählt, dieser Herausforderung angenommen: Mit einem neuartigen Luftkühlungssystem bleibt  die Leistungselektronik auch bei neuester Halbleitertechnologie „cool“. Kern der Innovation sind mit einer Flüssigkeit gefüllte Kammern, die das gesamte Bauteil der Leistungselektronik umgeben – und so Temperaturspitzen verhindern. Der Einsatz der Kühltechnologie ist nicht nur in der Bahnindustrie geplant: „Auch auf Bohrinseln und in Windkraftanlagen wollen wir mit der Lösung, an der wir zwei Jahre geforscht und entwickelt haben, reüssieren“, erklärt Reisner. 

Denkbar scheint der Einsatz auch in der E-Mobilität: Dort könnte die Kühltechnologie in der Ladeinfrastruktur eine etwaig notwendige und kostenintensive Wasserkühlung hinauszögern. 

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