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Liezen: Digitale Auswege aus dem Lockdown

Mittels Click & Collect, Social Media und Videotelefonie bleiben Unternehmer aus dem Ennstal und dem Ausseerland in Kontakt mit ihren Kunden.

Inge Winkler und Josef Herk
© Steinfisch Senior-Chefin Inge Winkler beim Betriebsbesuch mit WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

Auch das heurige Weihnachtsgeschäft wird von einem Lockdown überschattet – eine Hiobsbotschaft, mit der aktuell auch die 1.492 Händler im Bezirk Liezen zu kämpfen haben. 423 von ihnen tragen als Arbeitgeber eine besondere Verantwortung, geht es doch darum, die 4.048 Mitarbeiter (auch) wirtschaftlich durch die Krise zu bringen.

Angesichts geschlossener Geschäfte und voller Lager fürchten viele massive Umsatzverluste. So auch Andreas Winkler, der den gleichnamigen Handelsbetrieb in Bad Aussee führt. Der Unternehmer geht davon aus, dass viele Geschenksartikel, Souvenirs und Spirituosen im Lockdown gezwungenermaßen zu „Ladenhütern“ werden. Der Traditionsbetrieb, dessen Wurzeln gar bis ins Jahr 1780 zurückreichen, hat zwar einen Online-Shop eingerichtet, „aber natürlich fehlt auch die Laufkundschaft“. Und das noch zumindest bis zum 12. Dezember. Mittels Click & Collect sei zwar auch eine telefonische Bestellung und Abholung möglich, ergänzt Winkler, allerdings sei das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein: „Unser Sortiment umfasst mehr als 1.000 Artikel. Wir glauben nicht, dass dies das reale Geschäft nur ansatzweise ersetzen kann.“ Wenig verwunderlich, ist das Kaufhaus Winkler im Ausseerland doch eine Institution, die mit allen Sinnen begriffen werden will. Erst kürzlich stattete WKO-Steiermark-Präsident zum 240-jährigen (!) Jubiläum einen Besuch ab. Sehr zur Freude von Senior-Chefin Inge Winkler, die auf viele Jahre unternehmerische Erfahrung zurückblicken kann. Die Winklers mit ihrem vierköpfigen Team hoffen nun, dass ihre Stammkunden ihnen auch in diesen herausfordernden Zeiten die Treue halten.

Ähnlich verhalten ist die Stimmung auch in Ramsau im Betrieb von Mathias Schrempf. Der Unternehmer muss seinen Handelsbetrieb mit Trachtenmode abermals geschlossen halten, die Schneiderei darf indes offen bleiben. „Theoretisch können wir Aufträge entgegennehmen und ausliefern, doch in der Praxis ist die Nachfrage sehr überschaubar. Es gibt ja keine Trachtenfeste, keine Familienfeiern, keine Bälle. Den heurigen Winter haben wir schon abgeschrieben“, so der Schneidermeister, der den Familienbetrieb mit seiner Frau und zwei Mitarbeitern führt. Um seine Kunden trotz Lockdown zu erreichen, nutzt er Social-Media-Kanäle und Videotelefonie. „So können die Kunden Geschenke aussuchen. Die bestellte Ware kann dann abgeholt, zugestellt oder versendet werden.“ Für die Zukunft fordert Schrempf vor allem eins: eine Perspektive – vor allem für den kleinstrukturierten Handel. „Wir wollen nicht förderungsabhängig sein und möchten unsere Betriebe wie bisher führen können.“ 

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