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Lieferengpässe bremsen Autohandel

Halbjahresbilanz bei Neuzulassungen: Auch ein Fünftel mehr verkaufte Pkw bedeuten unterm Strich ein sattes Minus.

Die Lager bei den Händlern sind bereits extrem ausgedünnt, wer schnell ein Auto brauche, der könne nur das nehmen, was noch da sei – oder eben doch noch geliefert werde.
© enanuchit/Adobe Stock Die Lager bei den Händlern sind bereits extrem ausgedünnt, wer schnell ein Auto brauche, der könne nur das nehmen, was noch da sei – oder eben doch noch geliefert werde.

Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria sind nur auf den ersten Blick erfreulich, wurden doch im ersten Halbjahr 2021 mit österreichweit insgesamt 134.396 Pkw um 19,2 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahrs neu zugelassen. „Natürlich klingt knapp ein Fünftel mehr auf den ersten Blick gut. Aber wir vergleichen hier mit dem Coronahalbjahr 2020. In Bezug auf die selbe Zeitspanne in einem Normaljahr, wie 2019, bedeuten die aktuellen Zulassungszahlen ein Minus von 23,6 Prozent“, rechnet Bundesgremialobmann Klaus Edelsbrunner vor. Hier liegt man mit den heurigen Verkäufen also um etwa ein Viertel unter den Vor-Corona-Jahren. 

Lieferschwierigkeiten

Und auch wenn der wirtschaftliche Restart im Land insgesamt die Konsumenten wieder motiviere und die Nachfrage gut sei, so stünden diese dennoch immer öfter vor einem Problem, so Edelsbrunner, denn es gebe schlicht und einfach zu wenig Neuwägen. Was auch das Minus (im Vor-Corona-Vergleich) bei den Neuwagen miterkläre: „Hier ist der Autohandel massiv von den Corona-Nachwirkungen betroffen: Der weltweite Chipmangel hindert die Autobauer daran, ihre Produktionen am Laufen zu halten. Es kommen also viel zu wenig Neuwagen bei den Händlern an – egal welche Marke, das betrifft alle Hersteller, die Werke können einfach nicht liefern.“ Soll heißen: Die Lager bei den Händlern sind bereits extrem ausgedünnt, wer schnell ein Auto brauche, der könne nur das nehmen, was noch da sei – oder eben doch noch geliefert werde. „Neubestellungen sind seit Corona mit monatelangen Wartefristen verbunden“, so Edelsbrunner: „Und:  Wenn weniger Neue gekauft werden, dann kommen auch viel weniger Gebrauchte zurück. Das macht dem Gebrauchtwagenhandel zu schaffen.“ Ein Ende dieser Misere sieht der Obmann nicht vor dem vierten Quartal. 

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