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Lichtblicke in Industriehochburg

Ist Mürzzuschlag tatsächlich so verlassen, wie es im Fernsehen dargestellt wurde? Wir haben uns vor Ort ein Bild gemacht.

Die umstrittene ORF-Reportage "Die letzten Arbeiter" über Mürzzuschlag hat hohe Wellen geschlagen - nicht nur in der Stadt selbst, sondern weit darüber hinaus, wie ein fünfseitiger Beschwerdebrief der Voest-Chefs Wolfgang Eder und Franz Rotter an den ORF beweist. Wir haben uns "am Schauplatz" selbst vor Ort ein Bild davon gemacht, wie Mürzzuschlag wirtschaftlich tatsächlich dasteht. "Natürlich haben wir, wie alle anderen ländlichen Regionen, Probleme. Aber seit dem Niedergang der verstaatlichten Industrie vor 20 Jahren hat sich einiges zum Positiven verändert", erklärt Bürgermeister Karl Rudischer. Das wirtschaftliche Aushängeschild der Stadt ist der Technologiepark in Hönigsberg, wo sich neun Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern angesiedelt haben. "Seit vier Jahren ist der Technologiepark ausgebucht. Nun suchen wir Flächen für eine Erweiterung", erklärt Wirtschaftskoordinator Oliver Königshofer.

Technologie

Außerdem gebe es ein eigenes Start-up-Center für Jungunternehmer. Der Technologiepark sei dabei so erfolgreich, dass man nun sogar händeringend nach Fachkräften sucht. Eine Herausforderung, die auch Andreas Mirtl, Geschäftsführer bei der voestalpine-Tochter Böhler Bleche, kennt: "Wir beschäftigen derzeit 27 Lehrlinge und decken daher selbst unseren Bedarf an Fachkräften." Sein Unternehmen sei auf Wachstumskurs und konzentriere sich auf lukrative Nischen. "Deshalb wollen wir auch in den Standort Mürzzuschlag investieren", so Mirtl. Und was ist mit der angeblich ausgestorbenen Innenstadt? Klar, die wird vor allem vom verlassenen Zielpunkt-Markt dominiert. "Hier bekommen wir aber bald einen neuen Supermarkt als Nachfolger hinein", freut sich Ronald Fuchs, der in unmittelbarer Nachbarschaft ein Modehaus betreibt. Kritisch sei hier, dass es an Parkplätzen fehle, denn zwei Drittel der Umsätze würden aus dem Umland kommen, so Fuchs. Malermeister Franz Skazel hingegen sieht für die Region großes Potenzial, solange man gemeinsam auftreten würde: "Wir müssen die Hochsteiermark nicht nur als touristische Marke begreifen und noch mehr zusammenrücken. Immerhin hat die Region eines der höchsten Medianeinkommen in Österreich und im Steiermarkvergleich eine niedrige Arbeitslosigkeit."


Rückfragen:

Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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