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Leoben will internationale Schulausbildung forcieren

Mit einer internationalen Schule fordert die Wirtschaft eine Attraktivierung des Umfelds für englischsprachige Fachkräfte.

Regionalstellenobfrau Elfriede Säumel fordert ein internationales Bildungsangebot.
© Armin Russold Regionalstellenobfrau Elfriede Säumel fordert ein internationales Bildungsangebot.

Der Bezirk Leoben leidet unter einem anhaltenden Bevölkerungsschwund. Viele, vor allem junge Menschen wandern in größere Städte ab – und das trotz zahlreicher Arbeitsplätze. Für internationale Akademiker und Fachkräfte sind aber genau diese interessant: „Rund zehn Prozent der Beschäftigten im Bezirk Leoben kommen aus dem Ausland, in der Stadt sind es sogar 14 Prozent“, bestätigt Regionalstellenobfrau Elfriede Säumel.

Hinzu kommen auch zahlreiche Studierende an der Montanuniversität Leoben, die ebenfalls eine andere Muttersprache als Deutsch haben. „Diese internationale Community ist essenziell für den Bezirk. Umso wichtiger ist es also, hier auch ihren Familien ein attraktives Umfeld zu bieten, das sie zum Bleiben einlädt und ihnen eine Perspektive in Leoben gibt“, ergänzt Säumel. Konkret gefordert wird eine internationale Schule, ähnlich wie die „International Bilingual School Gibs“ in Graz. 

International anerkannt

„Die Nachfrage ist definitiv groß. Eine AHS mit internationalem Lehrplan und Englisch als Unterrichtssprache würde vielen Beschäftigten vor Ort das Pendeln ersparen und so die Lebensqualität maßgeblich erhöhen“, betont auch Regionalstellenleiter Alexander Sumnitsch. Ein weiterer großer Vorteil: Der Schulabschluss an einer internationalen Schule würde auch in anderen Ländern anerkannt werden. 

Wie und wo eine solche internationale Schule mit englischsprachigem Unterricht in der zweitgrößten Stadt der Steiermark künftig realisiert werden soll, ist noch nicht fixiert. „Allerdings wollen wir das Projekt in der nächsten Legislaturperiode auf Schiene bringen“, so Säumel. Mit Native Speakern in Kindergärten werden bereits steiermarkweit konkrete Schritte in Richtung internationale Bildungsmöglichkeiten gegangen. „Dabei werden bereits die Kleinsten mit der englischen Sprache konfrontiert und haben so die Möglichkeit, zweisprachig aufzuwachsen“, so Säumel.

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