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Lehrlinge sind heiß begehrt

Dass die Bemühungen gegen den akuten Fachkräftemangel allmählich Früchte tragen, zeigt sich einmal mehr an den aktuellen Lehrlingszahlen.

13.613 Lehrlinge zählte man mit 31. Juli 2019 in der Steiermark (inkl. überbetrieblicher Ausbildung). In ganz Österreich waren es 94.916.
© Die Industrie / Mathias Kniepeiss 13.613 Lehrlinge zählte man mit 31. Juli 2019 in der Steiermark (inkl. überbetrieblicher Ausbildung). In ganz Österreich waren es 94.916.

Die Erfolge der steirischen Jungfachkräfte bei Berufswettbewerben wie den WorldSkills, aber auch die vielen Initiativen, die die Unternehmen selbst bei der Lehrlingsausbildung setzen, zeigen eines deutlich auf: Qualifizierung und Bildung nehmen an Bedeutung deutlich zu. 

Und das spiegelt sich auch in den Lehrlingszahlen wider: 4.338 Jugendliche zählt man aktuell in der Steiermark im ersten Lehrjahr, das ist – mit Stand 31. Juli – ein Plus von 1,4 Prozent. Das ist insofern bemerkenswert, als im Vorjahr ein Rekordplus von 8,4 Prozent verzeichnet wurde, bei einem gleichzeitig demografisch bedingten Rückgang. Betrachtet man die Gesamtzahl der Lehrlinge in weiß-grünen Unternehmen, so hat diese im Juli sogar um 1,6 Prozent auf 12.780 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr zugenommen. Abgenommen hat im gleichen Zeitraum lediglich die Zahl der Lehrlinge in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen. „Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die betriebliche Lehrausbildung wieder jenen Stellenwert erhält, den sie verdient“, freut sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. 

Nur noch 11.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren

Um so bemerkenswerter sind diese positiven Werte vor dem Hintergrund des bereits erwähnten demografischen Wandels, der ein enormes Problem darstellt: Denn dem Lehrstellenmarkt stehen aktuell nur halb so viele Jugendliche zur Verfügung wie noch vor 40 Jahren. So gab es Mitte der 1970er- Jahre jährlich noch mehr als 22.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren, im Vergleich dazu sind es heute nur knapp über 11.000. Eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. „Umso erfreulicher ist darum die aktuelle Entwicklung. Sie ist eine Bestätigung dafür, dass die zahlreichen Bemühungen der Wirtschaft, aber auch unseres Hauses – wie etwa die EuroSkills oder das Talentcenter – fruchten“, betont Herk. Apropos Bemühungen: Immer mehr Unternehmen lassen sich die Zufriedenheit und die guten Leistungen ihrer Auszubildenden durchaus etwas kosten. Und so bieten sie ihnen eine Reihe von Benefits – vom Auslandsaufenthalt bis zu finanziellen Prämien für gute Leistungen.

Die meisten Lehrlinge verzeichnet man mit Ende Juli in der Steiermark übrigens in Gewerbe und Handwerk (6.108), auf Platz zwei steht die Industrie (2.310), gefolgt vom Handel (1.809) sowie dem Tourismus (1.040).

  1. Lehre und Matura:

    1.660 Jugendliche nutzten 2018 die Möglichkeit der Lehre mit Matura. Aber auch für Maturanten wird es immer attraktiver, zusätzlich noch  eine Lehre zu machen: 661 befanden sich mit Ende 2018 in einem Lehrverhältnis.

  2. Berufe in der Technik

    Häufigster Lehrberuf 2018: Metalltechniker. Gefolgt von Einzelhandelskaufmann, Elektrotechniker, Kraftfahrzeugtechniker, Installations- und Gebäudetechniker, Bürokaufmann, Mechatroniker, Koch, Friseur und Tischler 

  3. Mehr Berufsorientierung

    Je früher junge Menschen ihre Talente und Fähigkeiten erkennen, desto leichter tun sie sich bei der Berufswahl. Das Talentcenter leistet einen wichtigen Beitrag dazu, um die Abbruch- und Wechselquote zu senken.


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