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Lehrlinge als neue „Etiquette-Experten“

Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Für einen zusätzlichen Feinschliff soll jetzt ein „Etiquette-Ausbildungsprogramm“ sorgen.

Sneakers, dunkle Lederschuhe
© Janvier, Adobestock Sneakers oder Lederschuh? Nicht nur der Dresscode wird beim Etiquette-Ausbildungsprogramm gelehrt.

Unter dem Motto „Ready 4 Future“ hat Pierre Gider, Obmann des Verbandes der steirischen Tanzlehrer, gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Claudia Eichler ein Konzept erarbeitet, wie man Nachwuchskräfte abseits der Lehr-und Lernstuben fit für das glatte Gesellschaftsparkett machen kann. Das Ergebnis sind drei Module, die entweder in den Betrieben direkt oder beim Zusammenschluss von Lehrlingen kleiner Betriebe in den Tanzschulen unterrichtet werden.

  • Modul A: Basics der Etiquette (Wertschätzung, Toleranz, Respekt), 1x1 der Kommunikation, ([Be]Grüßen, Bekanntmachen, Vorstellen, Bewerbungsgespräche)
  • Modul B: Dresscode (das richtige Styling für jeden Anlass), Events (Feier – Party – Ball – Businessbrunch)
  • Modul C: Netiquette (Verhalten in der digitalen Welt), Mahlzeit (vom Fastfood zum Business-Dinner)

Der „Drei-Stufen-Plan“ ist in der Lehrlingsstelle der WKO Steiermark auf breite Zustimmung gestoßen und wird mit bis zu 75 Prozent der Kosten gefördert. Für Gider ein wichtiger Anreiz, alle weiß-grünen Betriebe zu motivieren, diese Zusatzausbildung anzubieten. Pumpen Bauer, ein renommiertes steirisches Unternehmen, hat erst kürzlich seine Lehrlinge gefeiert, die sich ab sofort auch als „Junior Experts in Business Etiquette“ ausweisen können. „Die Begeisterung bei allen Kandidaten war unglaublich groß, jetzt auch auf dem glatten Parkett fit für die Zukunft zu sein“, freut sich Gider. Tanzschulen, die diese Zusatzausbildung anbieten möchten, müssen Mitglied im Verband der Tanzlehrer Steiermarks sein und eine gültige Lizenz „Gesellschaftszertifikat 2020“ vorweisen können. 

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