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Lagerplatz per "Lieferdienst"

Stauraum ist knapp und selbst andernorts einlagern mühsam. Warum also nicht Boxen mit nicht benötigten Sachen daheim abholen bzw. wieder liefern lassen?

Die Geschäftsführer Markus Himmelbauer und Thomas Puza (v.l.)
© Kronen Zeitung Die Geschäftsführer Markus Himmelbauer und Thomas Puza (v.l.)

Zugegeben, die meisten Gründer starten mit ihren Ideen klein und arbeiten sich groß. Umso spannender ist die Story aber, wenn jemand wie Markus Himmelbauer, immerhin Geschäftsführer von Wenzel logistics und damit Profi im nationalen wie internationalen „Verschicken“ von Großcontainern und Teilhaber des CargoCenters, sich als Gründungsprojekt etwas im Vergleich dazu winzig Kleines, ja Handliches, als Liefer-Start-up ausdenkt. Denn anstatt internationaler tonnenschwerer Fracht handelt es sich bei „Call a Box“ um ein neuartiges System zur bequemen Einlagerung von wenig oder im Moment nicht benötigten Dingen. 

Kartonbox vor die Haustür, befüllen & abholen lassen

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um Umzugsboxen aus Karton – die per App bestellt, befüllt, digital beschriftet und vor der Haustür auch wieder abgeholt werden. Sauber, sicher und versichert verwahrt, bleiben diese Boxen so lange im Lagerplatz, bis man sie einzeln je nach Bedarf per Klick am Smartphone wieder zu sich nach Hause bestellt. „Innerhalb der Stadt ist der Lieferservice kostenlos, man bezahlt nur die Lagerung. Und diese ist ab 79 Cent pro Woche um ein Vielfaches günstiger, als wenn man sich selbst ein Lager mietet – und dort auch noch Kaution zahlt“, erklärt Himmelbauer. „Auch muss man sich nicht um den oft mühsamen Transport hin zum Lager kümmern. Wer kein Auto hat, zahlt schon fürs Taxi dorthin mehr, als die Einlagerung einer Box für drei Monate kostet.“  

Warum er sich gemeinsam mit Thomas Puza für dieses „Lager-Rundumservice“ als neues Geschäftsmodell entschieden hat? „Wir sind beide Manager und haben den Markt immer im Blick. Selfstorage boomt seit Jahren im urbanen Raum – denn neue Wohnungen haben, wenn überhaupt, nur sehr kleine Abstellräume bzw. Kellerabteile, die Dachgeschoße werden ausgebaut. Wohin also mit der saisonalen Kleidung, der Deko und den Weihnachtslichterketten, den gerade nicht benötigten Spielsachen, den gesammelten Unterlagen, den Schischuhen oder der Campingausrüstung?“

Und gerade auch Studenten kämen hier auf ihre Rechnung, denn in WG-Zimmern ist Stauraum so gut wie immer ein Fremdwort. In den Boxen seien also nicht benötigte Sportsachen, ausgelesene Bücher oder auch die oft überzähligen Haushaltswaren damit auf Abruf gut verwahrt. „Oft stehen auch Auslandssemester oder Umzüge am Plan. Wir ersetzen damit als Zwischenlagerungsplatz die Garage von Freunden.“

Keine Kisten und Ordner mehr im Büro gestapelt

Stichwort Zwischenlager: Nicht nur Privatpersonen sollen von der 2020 gestarteten „Liefer-Lager-Box“-Idee profitieren, so Himmelbauer: „Auch in Büros und Geschäftslokalen ist Stauraum oft knappes Gut. Werbematerial etwa, das zu Beginn des Jahres angeliefert wird, aber auch Unterlagen fürs Archiv oder nur zu bestimmten Zeiten benötigtes oder auf Vorrat gekauftes Arbeitsmaterial stapelt sich dann in Kisten in Büros oder Vorräumen."


Quergefragt:

Wie teuer ist die Box?

Die kleinste, mit bis zu 30 Kilo befüllbare Box kostet pro Woche 79 Cent im Rundumservice. Mindestdauer sind drei Monate, macht also 9,50 Euro im Quartal.

Wo sind Sie bereits vor Ort?

In Graz und in Wien – zuzüglich der Umlandgemeinden. 

Wann wird geliefert?

Bei Privatpersonen sind unsere Abhol- und Lieferzeiten zwischen 17 und 20 Uhr, also wenn sie zuhause sind. Firmenkunden nutzen unseren Service natürlich tagsüber zu den Geschäftszeiten.

Alle Infos: https://www.call-a-box.at


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