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Künstliche Intelligenz aus der Steiermark lässt Autos "mitlernen"

Eine Entwicklung des steirischen KI-Spezialisten Leftshift One ermöglicht dem Grazer Automotive-Pionier AVL, Rückmeldungen von Fahrern zeitnah einzuholen. Bislang war das in der Automobilindustrie unmöglich. 

Steirische Kooperation: AVL-Manager Gerhard Schagerl mit Patrick Ratheiser und Stefan Schmidhofer von Leftshift One. (v. r.)
© Foto Fischer Steirische Kooperation: AVL-Manager Gerhard Schagerl mit Patrick Ratheiser und Stefan Schmidhofer von Leftshift One. (v. r.)

Den „Like-Button“ suche man im Auto derzeit noch vergeblich, sagt AVL-Produktmanager Gerhard Schagerl mit einem Augenzwinkern. Tatsächlich: Feedback zu Automotive-Entwicklungen blieb bislang nur Produkttestern vorbehalten. Ein innovatives Tool – entwickelt vom KI-Spezialisten Leftshift One – ändert das: Konkret werden dazu webbasierte Suchanfragen – etwa auf Google – zu automobilen Entwicklungen auf ein Online-Portal geleitet, um in weiterer Folge insbesondere Feedback zum Antriebsstrang bzw. zu den betreffenden Teilkomponenten – direkt vom Lenker oder Beifahrer – einzuholen. Heißt: Häufen sich Online-Anfragen etwa zu Unregelmäßigkeiten beim Schaltkomfort eines Modells, werden diese sofort indiziert. In weiterer Folge kann der Autohersteller kurzfristige Maßnahmen, wie etwa Software-Updates, ergreifen. Mittelfristig sind Anpassungen in der Produktion und langfristig sogar in der Produktpalette bzw. den Produkteigenschaften der nächsten Generation möglich.

„Bislang hatten wir kaum bis wenige Möglichkeiten, diese Art von Daten einzuholen. Daher ist diese Entwicklung durchaus als bahnbrechend einzuordnen und ein großer Schritt für die AVL. Denn in weiterer Folge ist es auch möglich, Endkundenfeedback in den Entwicklungsprozess von künftigen Autos einfließen zu lassen“, betont Produktmanager Schagerl. 

„Dieses Fallbeispiel kann in jede Branche transferiert werden. Dafür muss Domänen-Know-how mit unserer Datenexpertise verknüpft werden.“
Stefan Schmidhofer, Leftshift One 

Verantwortlich für die technische Umsetzung des Tools ist der Grazer KI-Pionier Leftshift One. „Die Datendichte und -segmente, die wir generieren können, sind enorm. So ermög-licht unser KI-Werkzeug nicht nur Rückschlüsse, sondern auch langfristige Analysen und Prognosen. Differenzierungen je nach Markt sind dadurch gezielter möglich“, erklärt Leftshift One-CEO Patrick Ratheiser. „Unser Tool offenbart unterschiedliche Präferenzen, wie beispielsweise die Leistungsstärke eines Fahrzeuges, sogar soziodemografisch.“

Pilotprojekt in den USA war bereits erfolgreich

Ein entsprechendes Pilotprojekt habe diese Ergebnisse zu Tage gebracht, betonen Ratheiser und Schagerl unisono. So wurde das System über zwei Monate am US-amerikanischen Markt getestet – mit Erfolg: Bei 20.000 registrierten Suchanfragen zu den betroffenen Fahrzeugmodellen wurden etwa 200 detaillierte Rückmeldungen, die mittels Online-Feedbackbogen eingeholt werden, verzeichnet. 


Quergefragt

Welche Ergebnisse offenbart das KI-Tool?

Mit dem Tool können Auto-Probleme wie unregelmäßige Schaltvorgänge zeitnah identifiziert werden.

Welche Automobilbauer nutzen das Tool?

Zahlreiche Fahrzeughersteller würden bereits jetzt großes Interesse bekunden, heißt es von der AVL.

Wann erfolgt der Marktstart?

Nach und nach wird das Tool aktuell auf den internationalen Markt ausgerollt. 


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