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Krisen als neuer Normalzustand

Hohe Inflation, Krieg in Europa: Große Herausforderungen standen im Fokus des heurigen Raiffeisen-Konjunkturgesprächs. 

Martin Schaller, Sabine Herlitschka und Christian Helmenstein (v.l.)
© RLB Steiermark Martin Schaller, Sabine Herlitschka und Christian Helmenstein (v.l.)

Die gute Nachricht vorweg: Nach zwei Jahren Pandemie, Videokonferenzen, Maskentragen und sozialer Distanz konnte kürzlich wieder das Raiffeisen Konjunkturgespräch im RLB-Headquarter in Raaba-Grambach in Präsenz über die Bühne gehen. So trafen sich die Spitzen der steirischen Politik, Interessenvertretungen, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zum Austausch. Gastgeber und Generaldirektor Martin Schaller konnte mehr als 400 Gäste begrüßen, darunter Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, WKO-Präsident Josef Herk und Gernot Pagger (IV).

In seiner Begrüßung betonte Schaller die hohe Resilienz der Steiermark, das hätten die letzten zwei Jahre und die Ukraine-Krise gezeigt. „Die Wirtschaft war imstande, sich rasch an neue Situationen anzupassen und neue Geschäftswege zu erschließen“, sagte er. Zudem zeigte er sich überzeugt vom Comeback von „Made in Europe“: Das Bewusstsein für Produktionen in Europa sei in der Gesellschaft stark gestiegen und stoße wieder auf mehr Interesse. Das Exportgeschäft spiele in der Steiermark eine große Rolle, so beträgt das weiß-grüne Exportvolumen 25 Milliarden Euro, 180.000 Arbeitsplätze sind damit verbunden. 

Krise beschleunigt Ausstieg aus fossiler Energienutzung

Wie der europäische und steirische Wirtschaftsmotor läuft, führte Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung Österreich, aus. „Schon zur Jahreswende zeichnete sich ab, dass 2022 ein Jahr der Superlative werden würde. Neben dem stärksten Zwei-Jahres-Wachstum seit fast 50 Jahren ist auch die höchste Inflation seit mehr als 40 Jahren zu verzeichnen.“ Mit dem Krieg in der Ukraine werde 2022 auch als Jahr einer Zeitenwende in die Annalen eingehen, welches den beschleunigten Ausstieg aus fossiler Energienutzung markiert. „Wenn Krisen mit hoher Frequenz zum Normalzustand werden, wie stehen die Chancen für eine neue Phase wirtschaftlicher Prosperität in den 20-er Jahren des 21. Jahrhunderts?“, stellte er in den Raum.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, ging in ihrer Keynote auf die unabdingbare Weiterentwicklung ein: „Technologie ist heute weltweit ein zentraler gestaltender Faktor in allen Bereichen unserer Gesellschaft, sie verbindet die reale mit der digitalen Welt.“ Die Corona-Pandemie habe die strategische Bedeutung von Technologiesouveränität und Investitionen in die gesamte Wertschöpfungskette in Europa sehr deutlich aufgezeigt. „Wir haben jetzt die Chance, die neuen Rahmenbedingungen für Veränderungen auf vielen Ebenen zu nutzen – insbesondere für eine kluge Digitalisierung und den Klimaschutz.“ Das europäische Chip-Gesetz sei ein richtiger und wichtiger Schritt zur Stärkung der Innovationskraft im globalen Wettbewerb, betonte sie.

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