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Koralmbahn soll mit Shuttle Fachkräfte-Lok anschieben

Regionale Leitbetriebe wie Fuchshofer, BOOM Software & Co. wollen die Koralmbahn mit einem E-Shuttle erschließen.

Lückenschluss: Leibnitzer und Deutschlandsberger Leitbetriebe wollen ein E-Shuttle auf Schiene bringen.
© Schiffer Fotodesign Lückenschluss: Leibnitzer und Deutschlandsberger Leitbetriebe wollen ein E-Shuttle auf Schiene bringen.

Aus drei Stunden werden 45 Minuten: Zwischen Uhrturm und Wörtersee entsteht bis voraussichtlich 2025 mit der Koralmbahn eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. Schon jetzt haben die Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten entlang des Projekts eine Technologie-Achse ausgerufen, womit auch für heimische Unternehmen die Bahn für neue Projekte geebnet ist: Zurzeit feilen etwa regionale Leitbetriebe an neuen Impulsen im Bereich Nahverkehr, um die Vorteile der Koralmbahn nutzen zu können. „Wir denken zurzeit intensiv über regionale Verkehrskonzepte nach, um die Mitarbeiter vom Bahnhof in die südsteirischen Bezirke zu befördern“, erklärt etwa Andreas Schaller, Vorstandsmitglied  des 50-köpfigen Leibnitzer Softwareunternehmens BOOM.

Regionales Verkehrskonzept ist unumgänglich

Konkret arbeitet Schaller an einem E-Shutte, das zur Fachkräfte-Lok avancieren soll: „Wir haben aktuell zehn offene Stellen für Softwareentwicklung. Mit der besseren Verbindung nach Klagenfurt wollen wir auch Kärntner zu uns lotsen.“ Ein regionales Verkehrskonzept sei daher unumgänglich, betont Schaller, der in diesem Zusammenhang „auch die Gemeinden am Zug sieht“. In dieselbe Kerbe schlägt Hannes Fuchshofer, Gründer und Geschäftsführer des gleichnamigen Eibiswalder Unternehmens: „Unsere Region ist ein echtes ‚Schmuckkasterl‘ – die Koralmbahn wird Deutschlandsberg noch weiter aufwerten. Denn durch die schnellere Verbindung zu den Ballungszentren erwarten wir einen Zustrom an Fachkräften aus Ballungszentren wie Graz, die wir dringend brauchen.“  

Fuchshofer sei ständig auf der Suche nach Mitarbeitern, „die unsere Materialvielfalt und Fertigungskompetenz noch weiter nach vorne bringen“. Nicht nur er könne daher von einem regionalen E-Shuttle profitieren, sondern sämtliche Unternehmen aus den umliegenden Bezirken, erklärt der Unternehmer – etwa Kendrion, Logicdata oder TDK. 

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