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Konjunktur kommt wieder in Fahrt

Die Wolken am Konjunkturhimmel lichten sich: Laut aktuellem Wirtschaftsbarometer der WKO zeichnet sich im Steirerland nun (endlich) eine Erholung ab.

Nach einer langen Durststrecke gibt die aktuelle Erhebung zum steirischen Wirtschaftsklima Anlass zu vorsichtigem Optimismus: Befragt zum bisherigen Geschäftsverlauf, fallen die Angaben der steirischen Unternehmerschaft zu Umsatz (+15,3), Auftragslage (+17,2 Prozent), Beschäftigung (+10,7), aber auch Investitionen (+3,1 Prozent) durch die Bank positiv aus. Damit sind die Ergebnisse des traditionellen "Wirtschaftsbarometers", in dem die WKO Steiermark halbjährlich die derzeitige Situation und die Einschätzung für die nächsten zwölf Monate bei ihren Mitgliedsbetrieben abfragt, deutlich besser als erwartet. Insgesamt wurden 712 Unternehmer aller Größen, Branchen und Regionen befragt, entsprechend repräsentativ ist die Umfrage. "Die Konjunktur in der Steiermark gewinnt wieder an Fahrt", resümierte WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. "Die Auswirkungen der leichten Konjunkturerholung sind sichtbar, denn die meisten Pfeile zeigen nach oben", bilanziert Ewald Verhounig, Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) in der WKO Steiermark.

Wermutstropfen

In der Gesamtbetrachtung dominiert nach wie vor die Unsicherheit. So gehen 23 Prozent der Befragten für das nächste Halbjahr von einer Verschlechterung der Situation aus, nur 18 Prozent erwarten hier eine Verbesserung. Der Erwartungssaldo ist damit zum zehnten Mal in Folge negativ, nähert sich aber erstmals seit langem dem Positivbereich. "Unterm Strich sind das sogar die besten Werte seit dem Jahr 2011", freut sich Herk. Damit aus diesem positiven Ausblick nun auch wirklich der lang erwartete Aufschwung wird, pocht Herk auf politische Weichenstellungen und ein neues Vertrauensklima: "Denn Konjunktur passiert zum größten Teil in den Köpfen."

"Real Deal" für den Wirtschaftsstandort

Entschlossen fordert Herk einen "Real Deal" für den Wirtschaftsstandort ein: "Wir brauchen einen Pakt für Arbeit durch Investitionen und Entlastung der Wirtschaft." Das vorgeschlagene Maßnahmenpaket würde die heimische Wirtschaft um eine Milliarde Euro entlasten. Gefordert wird konkret:

  • Investitionen ankurbeln: Investitionsfreibetrag, degressive Abschreibung für Abnutzung, Anhebung der Grenze für geringfügige Wirtschaftsgüter auf 1.000 Euro, Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte Pkw
  • Reduktion der beauftragten Personen um 20 Prozent
  • Lohnnebenkosten senken
  • GKK-Problematik: Für Rechtssicherheit sorgen, damit Nachforderungen nicht mehr existenzbedrohend sein können
  • Energie/Ökostrompauschale: Deckelung des Systems mit 500 Millionen Euro



Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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