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Kollektivvertrag wird geteilt

Mit Beginn des Jahres 2020 tritt der neue Kollektivvertrag für Angestellte der Sparte Information und Consulting in Kraft.

Ab 1. Jänner 2020 gelten für BSGH und BSIC separate Kollektivverträge.
© cameravit / stock.adobe.com Ab 1. Jänner 2020 gelten für BSGH und BSIC separate Kollektivverträge.

Der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe, in der Dienstleistung und  in Information und Consulting wird seit dem Jahr 2001 für insgesamt 25 Bundesinnungen sowie Fachverbände der Bundessparten Gewerbe und Handwerk (BSGH) beziehungsweise Information und Consulting (BSIC) gemeinsam abgeschlossen. 

Mit 1. Jänner 2020 kommt es nun aber zu einer Trennung dieses Rahmenkollektivvertrages: Ab dem neuen Jahr gelten zwei separate Verträge für die Mitgliedsbetriebe der BSGH und der BSIC. Das Wichtigste vorweg: Der neue Kollektivvertrag ändert nichts an den bisherigen Rahmenbedingungen, sodass die bestehenden Regelungen weiter angewendet werden können.

Aus eins wird zwei

Für die Mitgliedsbetriebe der BSIC wird ab 1. Jänner der neue Kollektivvertrag für Angestellte in Information und Consulting gültig, für die Mitgliedsbetriebe der BSGH der neue Kollektivvertrag für Angestellte im Gewerbe und Handwerk und in der Dienstleistung. Für den Fall einer mehrfachen Kollektivvertragszugehörigkeit – beispielsweise bei Besitz mehrerer Gewerbescheine – sind die Grundregeln des Arbeitsverfassungsgesetzes zu beachten. Darauf aufbauend ist dann der richtige Kollektivvertrag zu ermitteln (wie etwa organisatorische Abgrenzung, Mischbetrieb, überwiegende wirtschaftliche Bedeutung etc.).

Etwaige Erhöhungen der durch die Vertragstrennung resultierenden Prozentsätze sowie allfällige rahmenrechtliche Änderungen werden natürlich noch rechtzeitig bekanntgegeben – die Verhandlungen für den Abschluss mit 1. Jänner 2020 laufen voraussichtlich noch bis Mitte Dezember 2019. 

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