th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Körpernahen Dienstleistern brechen mit 2G die Umsätze weg

Ob Friseure, Masseure oder Fußpfleger: Die Corona-Regeln lassen das Geschäft um bis zu 50 Prozent einbrechen. Sparte fordert rasche staatliche Hilfen.

beim Friseur
© Adobe Stock Die steirischen Friseure beklagen Umsatzeinbrüche bis zu 40 Prozent.

Rund zwei Wochen nach der Einführung der 2G-Regel ziehen Branchenvertreter der körpernahnen Dienstleister eine erste – bittere – Zwischenbilanz: Seitdem nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu Friseur, Masseur und Fußpfleger haben, sind die Umsätze massiv eingebrochen, berichtet Hermann Talowski: „Je nach Impfrate gibt es regionale Unterschiede, die Einbußen bewegen sich zwischen zehn und 50 Prozent des regulären Umsatzes.“  Ähnliches berichtet auch Doris Schneider, Innungsmeisterin der Friseure, aus ihrer Branche: „Die Branche ist fertig. Uns fehlen bis zu 40 Prozent beim Umsatz.“ Zusätzlich zu den Ungeimpften würde jetzt auch noch das Geschäft leiden,  weil Veranstaltungen wie Bälle und Weihnachtsfeiern wieder in großem Stil gestrichen werden. 

Forderung nach rascher Unterstützung für die Betriebe 

Die Branchenvertreter fordern rasche staatliche Unterstützung für die Betriebe aus dem Gewerbe und Handwerk, „sonst werden es viele nicht schaffen“, so Schneider. Konkret plädiert Talowski für die Wiedereinführung der Kurzarbeit nach dem Modell 90:10 sowie einen Umsatzersatz im Ausmaß von 80 Prozent, der sich am Jahr 2019 orientiert. „Bei späterer Gründung braucht es individuelle Lösungen“, setzt er nach. Für Unverständnis sorgt auch, dass die Mehrwertsteuerreduktion für Gastro und Hotels nicht auch für körpernahe Dienstleister gilt. „Hier muss dringend nachgebessert werden.“ Die Ungleichbehandlung wird jetzt auch verfassungsrechtlich überprüft.

Das könnte Sie auch interessieren

Innenansicht einer Energieanlage, darüber Strom- und Gaspreisindex-Grafik

Energie und Krieg treiben Rezessionsrisiko

Die Situation für Industriebetriebe verschärft sich weiter: Energiepreise steigen und der Ukraine-Krieg sorgt zudem für Ausfälle von Vorprodukten. mehr

Kinder bei Robotik-Experiment

Betriebe machen Lust auf Technik

Das Programm „Technik in den Betrieben der Region“ bringt Jugendliche und Betriebe zusammen. Jetzt folgt das große Finale. mehr

Rudolf Hajek

Blühende Leidenschaft für Blumenbranche

Nach Jahrzehnten an der Spitze der Branchenvertretung tritt Meisterflorist Rudolf Hajek nun leiser. Doch seine Passion für Blumen floriert weiter.  mehr