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Koch gilt ab sofort als Mangelberuf

Die Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte und eine regionale Mangelberufsliste sollen verstärkt ausländische Fachkräfte locken. Was sich 2019 ändert.

In der Steiermark stehen sechs Berufe auf der erweiterten Mangelliste: Stuckateur, Elektromechaniker, sonstige medizinisch-technische Fachkraft, Speditionsfachleute, Maurer und sonstige Techniker für Datenverarbeitung.
© DisobeyArt-stock.adobe.com In der Steiermark stehen sechs Berufe auf der erweiterten Mangelliste: Stuckateur, Elektromechaniker, sonstige medizinisch-technische Fachkraft, Speditionsfachleute, Maurer und sonstige Techniker für Datenverarbeitung.

2011 ins Leben gerufen, wurden von der Bewilligung zuletzt rund 2.000 Stück pro Jahr vergeben. Aufgesetzt wurde sie für „besonders Hochqualifizierte“, „sonstige Schlüsselkräfte“ (z.B. Sportler), aber auch „Fachkräfte in Mangelberufen“. Eine Gruppe, auf die Österreichs Regierung künftig noch mehr Augenmerk legen wird. Mit der Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte, die am 1. Jänner in Kraft getreten ist.

Neben grundsätzlichen Erleichterungen bei der Beantragung wurde die sogenannte „Mangelberufsliste“ – deren Basis ist das Verhältnis zwischen offenen Stellen und nach diesen Jobs suchenden Arbeitslosen – neu aufgestellt und bundesweit von 27 auf 45 Berufe ausgeweitet. Wie der diplomierte Krankenpfleger ist ab sofort auch der Koch quer über die Landesgrenzen hinweg als Mangelberuf gelistet, während Kellner nur in Salzburg, Tirol und Vorarlberg gesondert behandelt werden, weil – und das ist auch neu – es zusätzlich zur Österreichliste künftig sieben auf regionale Arbeitsmärkte abgestimmte Bundesländerlisten gibt. In der Steiermark stehen sechs Berufe auf der erweiterten Mangelliste: Stuckateur, Elektromechaniker, sonstige medizinisch-technische Fachkraft, Speditionsfachleute, Maurer und sonstige Techniker für Datenverarbeitung.

Was noch neu ist? Künftig wird es nicht mehr notwendig sein, einen aufrechten Mietvertrag vorzuweisen. Gesenkt werden auch die monatlichen Gehaltsuntergrenzen für die Schlüsselarbeitskräfte aus den Nicht-EU-Ländern bei den unter 30-Jährigen von 2565 Euro auf 2052 Euro bei den über 30-Jährigen von 3078 Euro auf 2565 Euro.

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