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Knapp wieder auf Wachstumskurs

Nach Baustellenstopps und Auftragseinbrüchen zu Beginn der Pandemie stehen die Zeichen beim Logistik-Spezialisten Knapp jetzt wieder auf Wachstum.

Knapp-Vorstand Grabner, Mathi und Hofer
© Marija Kanizaj Das Knapp-Vorstandsteam: Christian Grabner, Franz Mathi und Gerald Hofer (v.l.)

Auch wenn die jüngsten Zahlen wieder Anlass zu Optimismus geben, über eines lässt sich nicht hinwegtäuschen: Der Logistiker Knapp hat coronabedingt ein enorm forderndes Jahr hinter sich, wie der Vorstand beim Bilanzgespräch erklärte. Mit einer Exportquote von 95 Prozent haben die Reisebeschränkungen das Unternehmen massiv getroffen: Quasi alle internationalen Projekte mussten gestoppt, Mitarbeiter nach Hause geholt, Kurzarbeit angemeldet werden. „Auch der langfristige Auftragseingang war bis in den Herbst hinein bei unter 50 Prozent vom Normalniveau“, ließ CEO Gerald Hofer das Corona-Krisenjahr Revue passieren und berichtet von „extremen Ausschlägen“ – nach unten wie nach oben.

Rekordauslastung und gefüllte Auftragsbücher

Denn trotz der Ausnahmesituation gelang es dem Logistiker, mit steigender Investitionsbereitschaft am Markt und einem ausgeklügelten Krisenmanagement wieder auf Kurs zu kommen. „Seit letztem Sommer arbeiten wir wieder im Vollbetrieb und dürfen uns wieder über Rekordauslastung und einen hohen Auftragsbestand freuen“, so Hofer. Und das schlägt sich positiv in den Unternehmenszahlen nieder: „Wir haben das Vorjahresniveau mit 1,06 Milliarden Umsatz fast halten können“, so Finanzvorstand Christian Grabner. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 84,5 Millionen Euro (Vorjahr: 76 Millionen Euro). Der Auftragseingang ist auf 1,8 Milliarden Euro geklettert, ein Plus von 55,8 Prozent. In Forschung und Entwicklung wurde mit 53,7 Millionen Euro zwar etwas weniger investiert als zuletzt (57 Millionen Euro), aber das war der unsicheren Lage geschuldet. „Für heuer wollen wir 60 Millionen Euro in F&E stecken“, heißt es. 

Erfreut zeigt sich der Vorstand auch, dass der Mitarbeiterstand trotz der Krise gehalten werden konnte. Aktuell beschäftigt Knapp rund 5.300 Mitarbeiter weltweit – Tendenz stark steigend: Denn 1.000 neue Mitarbeiter werden gesucht, davon 500 in der Steiermark. „Konkret sind wir auf der Suche nach Mechatronikern, Elektrikern, Softwareexperten, Programmierern, Projektmanagern sowie Inbetriebnehmern“, so Grabner. Nicht nur in Mitarbeiter, sondern auch in die Standorte in Hart, Leoben, Dobl, Raaba und Klagenfurt wird kräftig investiert: 75 Millionen Euro sollen in Infrastruktur und IT-Sicherheit gesteckt. Sorgenfalten bereiten dem Vorstandstrio aber die anhaltende Rohstoffknappheit, wie COO Franz Mathi berichtet: „Wir gehen davon aus, dass die Lage auch im zweiten Halbjahr angespannt bleibt.“ 

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