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Kleines Plus für Versicherungen

In Krisenzeiten verzeichnen die Versicherungen eine stabile Entwicklung: Zuwächse gab es in der Kranken- und in der Schaden-Unfallversicherung.

Geld und Taschenrechner
© Adobe Stock Die Versicherungen haben trotz der Corona-Krise im Vorjahr eine stabile Entwicklung verzeichnet.

Mit einer positiven Bilanz können die heimischen Versicherer auf das Krisenjahr 2020 zurückblicken: Denn Zuwächse bei der Kranken- und in der Schaden-Unfallversicherung haben für ein Prämienwachstum von 1,6 Prozent auf insgesamt 18 Milliarden Euro gesorgt. Dem stehen Leistungen von 15,6 Milliarden Euro gegenüber, die im Vorjahr bei über 50 Millionen Versicherungsverträgen ausbezahlt wurden – ein Plus von 4,7 Prozent.

Das geht aus den jüngst veröffentlichten Zahlen des Versicherungsverbands Österreich (VVO) hervor. Für VVO-Präsident Robert Lasshofer sind die Zahlen der Beweis für die wirtschaftliche Kontinuität der rot-weiß-roten Versicherungswirtschaft, die 29.000 Mitarbeiter beschäftigt: „Darüber hinaus wirken die Versicherungen auch stabilisierend auf die Finanzmärkte, da sie langfristig Vermögenswerte von über 110 Milliarden Euro in Staatsanleihen, Immobilien, Beteiligungen oder Aktien investieren.“ 

Durchwegs positiv fällt auch die Bilanz von VVO-Generalsekretär Louis Norman-Audenhove aus, der aber „in der Lebensversicherung einen geringfügigen Rückgang der Prämienentwicklung“ feststellt. Konkret beträgt das Minus in der Lebensversicherung 1,4 Prozent, das Prämienvolumen sank hier auf 5,4 Milliarden Euro. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 7,8 Milliarden Euro aus der Lebensversicherung ausbezahlt, was einem Wachstum von acht Prozent entspricht. Im Zuge der privaten Krankenversicherung wurden im Vorjahr 1,4 Milliarden Euro ausbezahlt (minus 3,2 Prozent), während die Prämieneinnahmen um 3,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro kletterten. In der Schaden-Unfallversicherung wurde mit einem Prämienwachstum von 2,6 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro ebenfalls eine Steigerung verzeichnet. 

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