th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kleiner elektrischer Lebensretter

Magirus Lohr sorgt mit dem ersten serienreifen vollelektrischen Tanklöschfahrzeug der Welt gehörig für Aufsehen. 

„Unser eHLF ist das erste serienreife vollelektrische Tanklöschfahrzeug der Welt“, erzählt Geschäftsführer Christian Reisl.
© Magirus Lohr „Unser eHLF ist das erste serienreife vollelektrische Tanklöschfahrzeug der Welt“, erzählt Geschäftsführer Christian Reisl.

Dass man bei Magirus Lohr weiß, wie man mächtige Feuerwehrfahrzeuge hochmodern aufrüstet, ist bekannt – schließlich zählt das 168-Mann-starke Traditionsunternehmen aus Kainbach zu den zwei Top-Ausstattern österreichischer Feuerwehren. Nun aber präsentiert die Entwicklertruppe des Unternehmens eine  Innovation im Kleinformat – und sorgt damit in Branchenkreisen für
Aufsehen.  

„Unser eHLF ist das erste serienreife vollelektrische Tanklöschfahrzeug der Welt“, erzählt Geschäftsführer Christian Reisl. Und der steirische „Feuerwehr-Floh“ braucht den Vergleich mit den großen Kollegen nicht zu fürchten: So läuft die elektrische Hochleistungspumpe des kompakten Allradgefährts bis zu vier Stunden lang, aufgeladen werden kann das elektrische Fahrzeug an jeder Steckdose – ein Weiterbetrieb beim Laden ist in voller Leistung möglich. Und der flotte Flitzer ist auch wendig: In „Vollmontur“ misst das Fahrzeug gerade einmal 1,44 Meter in der Breite und bringt 2,5 Tonnen auf die Waage. „Das eHLF ist ganz klar für den Einsatz im begrenzten Bereich als Ersthelfer gedacht“, betont Reisl. Also in engen Gassen, bei Betriebsfeuerwehren, Schulen, Universitäten, Krankenhäusern oder Flughäfen – ebenso in den Innenbereichen. Denn zumeist komme es nicht auf die Einsatzfahrzeugsgröße, sondern auf die Geschwindigkeit an, mit der man am Ort des Geschehens ist: „94 Prozent der Brände in Österreich lassen sich mit weniger als 400 Liter Wasser löschen, wenn man schnell genug ist.“ 

Keine "Spielzeugbastelei"

Zweieinhalb Jahre tüfteteln die Techniker an der Löschwageninnovation. „Die meisten Hersteller arbeiten an immer größeren Fahrzeugen, mit immer mehr Power“, erzählt Reisl. Die Idee, einen voll funktionsfähigen Tanklöschwagen zu „schrumpfen“, sei deshalb von vielen aus der Branche als „Spielzeugbastelei“ abgetan worden. „Der Erfolg gibt uns nun Recht“, freut sich Reisl und verrät, dass das Fahrzeug noch weit mehr könne, als „nur“ zu löschen: „Je nach Kundenwunsch kommen unterschiedliche Aufbauten zum Einsatz – bis hin zur mobilen Stromquelle für lebensnotwendige Einrichtungen, etwa bei Katastrophen.“ Oder auch als Luftversorgungs- und Notfallrettungsgerät – das dank Radarsteuerung auch im „Blindflug“ manövriert werden kann: „Vor wenigen Tagen haben wir zwei Fahrzeuge mit einem derartigen Aufsatz für den Semmeringbasistunnel ausgeliefert.“

Quergefragt:

Was ist das Geheimnis?

Engagierte Teamarbeit.

Worauf sind Sie stolz?

Zuletzt war es die Nominierung zum Fast Forward Award.

Warum genau?

Weil damit die großartige Leistung unserer Mitarbeiter vor den Vorhang geholt wird.



Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (li.) und WKO Steiermark Präsident Josef Herk (re.) gratulieren den Nachfolgern des Jahres 2019 (v.l.): Ronald Hohl mit Ehefrau, Christoph Kagerbauer, Birgit und Christoph Rodler.

Rauchfangkehrer Christoph Kagerbauer ist der Nachfolger des Jahres 2019

Mehr als 27.000 Stimmen wurden im Public-Voting abgegeben, nun gibt es einen Sieger: Der Gnaser Rauchfangkehrer Christoph Kagerbauer wurde mit dem Follow-me-Award zum „Nachfolger des Jahres“ gekürt.  mehr

Projektleiter Samuel Knabl überprüft die Speicherladung im Sommer.

Heiße Technik für kalte Tage

Ein Konsortium aus EU-Experten arbeitet an einem neuartigen saisonalen Wärmespeicher – mit Lead der Gleisdorfer AEE INTEC mehr