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Kinderbetreuungsgipfel: Steiermark definiert Eckpfeiler 

Die Spitzen der steirischen Sozialpartner und der Jun- gen Industrie luden zum Kinderbetreuungsgipfel mit der Landesregierung ein.  

Sozialpartner, Land und Pädagogen feilen an Kinderbetreuung Neu.
© Foto Fischer Sozialpartner, Land und Pädagogen feilen an Kinderbetreuung Neu.

Wie kann die Steiermark Elementarbildung und Kinderbetreuung optimal ausgestalten? Diese Frage diskutierten Helga Ahrer (ÖGB), Julia Aichhorn (JI), Patricia Berger (AK), Gabi Lechner (WKO) und Maria Pein (LK) zusammen mit Vertretern der pädagogischen Ausbildung und Praxis, der Trägerorganisationen, seitens Unternehmen, Gemeinden und Städten sowie politischen und bildungspädagogischen Stakeholdern. 

Im Zentrum des Treffens stand die Erarbeitung gezielter Maßnahmen, die kurz- wie langfristig zu mehr, flexiblerer und qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung und Elementarpädagogik und schließlich zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf führen. Die Gastgeberinnen der Sozialpartnerorganisationen und der JI betonen, dass „mit dem Gipfel ein großes Zeichen der Wertschätzung und der Relevanz dieses Zukunftsthemas gelungen ist und sie sich bei allen fürs aktive Mitdenken und Mittun bedanken. Die Steiermark zum Vereinbarkeitsvorreiter zu machen, bedarf der Anstrengung und des Willens ganz vieler Akteurinnen und Akteure. Der heutige Gipfel war ein wichtiger Schritt,“ so die Vizepräsidentinnen und Landesvorsitzenden. Als Ergebnis des Gipfels wurden folgende Handlungsfelder definiert:

  • Ausbau und verbesserte Rahmenbedingung für Kinderbetreuungsplätze
  • Hohe Qualität in der Elementarbildung & Kinderbetreuung
  • Qualitäts- und Quantitätsschub in der Ausbildung
  • Zukunftskompetent durch MINT & Sprachbildung
  • Planungs- & Finanzierungssicherheit

Die Überlegungen des Gipfels sowie die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen sollen vor allem auch bei den aktuellen Verhandlungen der 15a Vereinbarung Eingang finden. „Ich nehme die Punkte jedenfalls mit und werde daraus eine klare steirische Positionierung ableiten, die ich in die laufenden Verhandlungen einbringen kann“, so Landesrätin Juliane Bogner- Strauß. „Es gilt, die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen Schritt für Schritt zu verbessern. Darauf hat sich die Landesregierung verständigt“, ergänzt Landesrätin Ursula Lackner. Die Sozialpartner- und JI-Vertreterinnen ergänzen: „Elementarbildung und Kinderbetreuung benötigen zum einen ein finanzielles Commitment und zum anderen neue Denkansätze. Mit der 15a-Vereinbarung werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Steiermark muss sich heute bestmöglich positionieren, um morgen handlungsfähig zu sein.“ 

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