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Kein Stillstand bei Schulbussen

Rund 230 Schulbusunternehmen gibt es in der Steiermark. Warum das Geschäft zur Zeit nicht gerade einfach ist. Wir haben nachgefragt.

Schüler drängen sich um den Schulbus
© Adobestock, Hermann In dicht besetzten Schulbussen ist die Ansteckungsgefahr für die Fahrer ist trotz Maske gegeben.

Kurt Painsi nimmt sich im Gespräch kein Blatt vor den Mund: „Wenn von Systemerhaltern und Helden die Rede ist, dann kommen wir nicht vor“. Mit „wir“ meint die Unternehmerhälfte von „Landsberg Taxi“ die vielen Chauffeure im ganzen Land, die täglich im Einsatz stehen, um die Sprösslinge sicher zur Schule und auch wieder retour zu bringen. Coronabedingt ist der Job doch mit einigen gesundheitlichen Risiken behaftet, „weil kaum Abstände eingehalten werden können und der Inzidenzzuwachs besonders bei Kindern und Jugendlichen immer deutlicher wird“, so Painsi, der mit seinen 13 Bussen in Deutschlandsberg jeden Tag rund 250 Schüler und auch Behinderte ans Ziel bringt. Die Kooperation mit den Eltern bezeichnet Painsi als sehr entspannt: „Sollte es zu Infektionen kommen, dann beginnt sich rasch die Informationskette von der Bezirkshauptmannschaft über die Eltern zu uns zu schließen.“

Für Schüler im Einsatz

Auch wenn sich mit dem Schulbusgeschäft kaum noch Überschüsse erwirtschaften lassen, so sind Painsi und seine 13 Fahrer auch in Zukunft gerne für die Jugend da. Er hat nur einen Wunsch; Öfter einmal ein ehrliches und herzliches Danke zu hören. Das wünscht sich auch Claudia Schinnerl. Sie dirigiert in Passail die drei Schulbusse der Marktgemeinde und auch die Flotte einiger Vertragspartner, um täglich rund 200 Schüler pünktlich in den Unterricht zu schicken: „Die Koordination war nicht immer einfach, vor allem dann, wenn viele Schulen zwar offen waren, es aber keinen Unterricht gab. Da wussten wir nie, wie viele Personen zu befördern waren.“ Auch Schinnerl wünscht sich mehr Anerkennung für ihre Fahrer, „die Großartiges leisten“.

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