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Jeder vierte Steirer will regionaler einkaufen

Rollläden dicht zu Beginn des so wichtigen Weihnachtsgeschäfts: Der neuerliche Lockdown kostet den heimischen Handel zumindest 200 Millionen Euro. Kleiner Lichtblick: 28 Prozent der Steirer wollen für Weihnachten verstärkt in Geschäften der Umgebung shoppen.

Junge Frau mit Graz-Einkaufstaschen beim Weihnachtsshopping
© Foto Fischer Rund 350 Euro planen die steirischen Christkindl heuer fürs Weihnachtsshopping auszugeben – und rund ein Viertel will dabei auf Geschäfte in der Umgebung setzen.

Die Corona-Pandemie hat Österreich und die ganze Welt seit Monaten fest im Griff. Nun haben die explodierenden Infektionszahlen in der Alpenrepublik einen weiteren Lockdown ausgelöst – seit dem 17. November sind die Rollläden vieler Handelsbetriebe wieder geschlossen. Die Kunden stehen mit wenigen Ausnahmen  vor verschlossenen Türen – und müssen ihre Weihnachtseinkäufe entweder aufschieben oder in einem Online-Shop auf Geschenksuche gehen, um dem Christkind unter die Arme zu greifen.

Für die Branche ist der erneute Lockdown eine veritable Katastrophe: Laut neuesten Daten der KMU Forschung Austria gehen dem steirischen Handel durch den neuerlichen Lockdown sage und schreibe 200 Millionen Euro durch die Lappen. „Der Lockdown trifft unsere Betriebe wie ein Hammer“, so Handels-Spartenobmann Gerhard Wohlmuth. 

„Der Lockdown trifft unsere Betriebe wie ein Hammer. Ich erwarte mir von der Bundesregierung, dass sich der Umsatzersatz hier an anderen Branchen orientiert. Eine signifikante Ungleichbehandlung ist für uns inakzeptabel."
Gerhard Wohlmuth, Spartenobmann Handel

Gerade zu Beginn der traditionell umsatzstarken Weihnachtszeit ist die verordnete Schließung ein schwerer Schlag für die weiß-grünen Betriebe: Die Ware ist da, die Lager sind voll. Das ist doppelt tragisch, zeigen sich doch die Steirerinnen und Steirer durchaus spendierfreudig und wollen auch im Corona-Krisenjahr wieder viele Packerl unter den Christbaum legen. Dafür haben sie ein Budget von 350 Euro laut KMU Forschung Austria eingeplant – ein Wert, der nur leicht unter den Vorjahren (2019: 370 Euro) liegt. 

Insgesamt möchten rund 920.000 Menschen in der grünen Mark Weihnachtsgeschenke besorgen – von Spielzeug über Bücher bis zu Textilien und Schmuck. Und es sind gleich mehrere Packerl, die jeder Steirer unter den Baum legen möchte: Im Schnitt plant jeder heuer sieben Geschenke ein. Summa summarum sind es mehr als sechs Millionen Packerl, die von den Steirern gekauft und liebevoll verpackt werden – und (nicht nur) Kinderaugen zum Strahlen bringen.

Immer stärker wird (nicht nur in Corona-Zeiten) der Anteil des Online-Geschäfts: Beinahe schon jedes fünfte Geschenk wird rund um Weihnachten online gekauft. Und auch der Anteil der Online-Stöberer steigt: Bereits 45 Prozent der Befragten suchen online nach Informationen zu Weihnachtsgeschenken – zum Vergleich: 2019 waren es 39 Prozent. Der Anteil des Online-Einkaufs bei Weihnachtsgeschenken ist auf 35 Prozent geklettert. Wobei elf Prozent angeben, verstärkt bei inländischen Online-Shops einkaufen zu wollen. 

Damit zeichnet sich – auch beim Online-Shopping – ein erfreulicher Trend ab: Immer mehr Konsumenten entscheiden sich – ob offline oder online – ganz bewusst für regionale Einkäufe. So wollen 28 Prozent der Konsumenten verstärkt in Geschäften der Umgebung shoppen, 26 Prozent wollen mehr regionale Produkte einkaufen. Für Wohlmuth ist es ein höchst positives Signal, „dass den Kunden immer mehr bewusst wird, was sie mit ihrer Kaufentscheidung in der Hand haben“.

Für die vom Lockdown betroffenen Handelsbetriebe fordert er nun rasche und unbürokratische Hilfe: „Ich erwarte mir von der Bundesregierung, dass sich der Umsatzersatz hier an anderen Branchen orientiert. Eine signifikante Ungleichbehandlung ist für uns inakzeptabel.“


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