th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Schon jede fünfte Stelle in der Technik bleibt unbesetzt

Der Fachkräftemangel spitzt sich in der Steiermark weiter zu: In drei Technik-Branchen fehlen schon 5.300 Fachkräfte, bis 2030 sollen es 8.700 sein.

Zwei Industriearbeiter sprechen miteinander
© Adobe Stock/KPs Photography Eine neue Studie gibt Aufschluss über den Fachkräftemangel in der technischen Industrie

Der Fachkräftemangel verschärft sich: Wie aus einer aktuellen Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) hervorgeht, sind schon jetzt 21 Prozent oder umgerechnet 5.300 Jobs in drei Technikbranchen – Elektro- und Elektronikindustrie (EEI), Metalltechnische Industrie (MTI) und UBIT – in der Steiermark unbesetzt. „Betriebe suchen händeringend nach Personal und finden nicht die Fachkräfte mit den nötigen Qualifikationen“, so IWI-Researcher Peter Luptacik bei der Präsentation in der WKO Steiermark.

Doch die Situation spitzt sich weiter zu, auch wenn es in der Steiermark ein breites (Aus-)Bildungs-angebot mit FH, Universitäten, HTL und Lehrbetrieben gibt: Laut Prognose sollen bis 2030 allein in der Steiermark 8.700 technische Fachkräfte fehlen. Damit droht, dass in der Steiermark nur noch 61 Prozent der offenen Stellen in diesen Branchen besetzt werden können.

Angesichts der Fachkräftemisere fordern Branchenvertreter nun die rasche Umsetzung einer Qualifizierungsoffensive. Diese umfasst etwa die Modernisierung von Lehrplänen, die Aufstockung technischer Fächer in allen Schulformen und eine Optimierung der Berufsorientierung an den Schulen. EEI-Steiermark-Vorsitzender Michael Stahl und MTI-Obmann Hans Höllwart plädieren für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Ausbildungsstätten: „Das generiert Nachfrage für die interessante und lohnende Arbeit in der Industrie.“


Hans Höllwart
© Fischer Hans Höllwart
„Wir finanzieren bereits seit einigen Jahren mehrere Studienplätze und Universitätseinrichtungen im Maschinenbau.“
Hans Höllwart, Obmann Metalltechnische Industrie


 

  • 40.000 technische Fachkräfte fehlen aktuell in Österreich. Der Wertschöpfungsverlust liegt bei 6,4 Milliarden Euro. 
  • 63.400 technische Arbeitskräfte werden laut IWI-Studie bis 2030 in Österreich fehlen. Jede dritte Stelle bleibt dann unbesetzt.
  • 10 Milliarden Euro soll der Wertschöpfungsentgang ausmachen, der durch den Fachkräftemangel bis 2030 entsteht.


Das könnte Sie auch interessieren

Der einzige Schlepper in Österreich, der Biker 400 Meter nach oben zieht, steht in Miesenbach bei Birkfeld.

Ein Sommer auf höchsten Ebenen

Die Bergbahnen fetten die Tourismusbilanz im Sommer kräftig auf. Wir haben nachgefragt, was die Betreiber tun, um auch heuer in Fahrt zu bleiben. mehr

Einfamilienhaus in Holz

Kräftiges Lebenszeichen vom Holzbau

Während zahlreiche Branchen unter den schwierigen Konjunkturbedingungen stöhnen, zeigt sich der steirische Holzbau laut einer aktuellen Umfrage krisensicher. mehr

Blick auf den Saal der Alten Universität, gefüllt bei der letzten Handelsmerkur-Gala

Große Gala für die steirischen Handels-Aushängeschilder

Verdiente Händlerpersönlichkeiten werden am7. November 2023 mit dem Handelsmerkur geehrt. Noch bis 28. September läuft die Bewerbungsfrist. mehr