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Ist die EM ein Volltreffer für die heimische Gastlichkeit?

Ab 11. Juni regiert König Fußball das Land. Public Viewing ist coronabedingt abgesagt, wie aber schaut es in der Gastlichkeit aus? Wir haben uns umgehört.

Fußballfan mit Flagge
© Adobestock,markoaliaksandr Die Fans dürfen jubeln: Die EM findet vereinzelt auch in der Gastronomie statt.

Eines steht schon vor dem Startschuss zur UEFA Euro (EM) 2020 fest. Auf die visuelle Torjagd in Gasthäusern, Restaurants oder Cafés werden sich wohl nur wenige (sportliche) Feinspitze aufmachen. Das hat uns auch Klaus Friedl,  Fachgruppenobmann Gastronomie, bestätigt: „Die Menschen gieren danach, wieder schön essen zu gehen. Da wäre der Blick auf einen Fernseher eher störend, auch wenn es um eine Europameisterschaft geht.“ Restaurants und Co. erteilen dem Kampf um das runde Leder daher eher eine Absage, sieht man von einigen Ausnahmen ab. 

Die EM im Gastgarten

Darunter Michael „Mike“ Niederleitner vom Schöckllandhof in Eggersdorf, der in seinem überdachten Gastgarten mit zwei Riesen-Bildschirmen die Kundschaft dazu lockt, sich doch auf einen sportlichen Abstecher ins Gasthaus zu bewegen: „Ich sehe das ganz klar als Service vor allem für meine Stammgäste, Umsatzsprünge nach oben werde ich damit sicher nicht setzen.“ Der rührige Wirt, der seit über drei Jahrzehnten in der Region gastlich verwurzelt ist und neben Gasthaus, Catering und Lieferservice auch eine Tennishalle betreibt, setzt auf  den ganz engen Schulterschluss mit seinen Gästen, „gerade wenn es um das Thema Fußball geht“. Für Niederleitner ist die EM auch ein Zeichen, gemeinsam wieder zu einem Stück Normalität zurückzukehren, „die mir und meinen 25 Mitarbeitern gefehlt hat.“ 

Das kann auch Stephan Pensold nur unterstreichen, der an seinen zwei Grazer Barista‘s-Standorten am Franziskaner- und am Hasnerplatz den Fußball-Nervenkitzel mit seinen Gästen via TV teilen möchte:  „Wenn gar keine Möglichkeit besteht, ins Gasthaus oder ins Café zu gehen, um sich ein Spiel anzuschauen, dann werden die Leute zuhause vor dem Fernseher sitzen, und das wollen wir ehrlich gesagt alle nicht.“ Pensold, Niederleitner und Friedl bilanzieren nämlich einen sehr zählen Restart nach einem langen Lockdown. Das liegt an der Scheu vieler, sich impfen bzw. testen zu lassen, auch die Registrier- und Maskenpflicht schreckt noch viele Menschen ab, einen Besuch im Restaurant, Gasthaus oder Café unbeschwert zu genießen. „Sie zählen auch zur Gruppe jener, die gerne spontan auf ein Bier oder einen Prosecco kommen, und das ist eben zur Zeit nur sehr schwierig möglich“, so das Trio, das bei der EM bis 24 Uhr auf viele Treffer hofft.

Stimmen aus der Gastronomie:

„Es kann keine Rede davon sein, dass in den Lokalen flächendeckend Fußball gespielt wird. Die Gäste setzen mehr auf den Genuss.“
Klaus Friedl, FG-Obmann
„Die Übertragung der Spiele via TV ist für mich ein reiner Service, mehr Geschäft mache ich damit sicher nicht.“
Mike Niederleitner, Schöckllandhof
„Wenn kein Wirt mehr Fußballspiele in seinem Lokal anbietet, dann bleiben die Gäste erst recht aus. Und das will wohl niemand.“
Stephan Pensold, Barista‘s


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