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Investitionsanreize dringend nötig

Österreichs Wirtschaft hinkt im europäischen Vergleich hinterher - die Rufe nach gezielten Anreizen werden deshalb immer lauter.

Die aktuelle Frühjahrskonjunkturprognose der EU-Kommission prognostiziert Österreich ein im EU-Vergleich neuerlich unterdurchschnittliches Wachstum: Österreich erreicht beim Wirtschaftswachstum für 2016 mit 1,5 Prozent nur Rang 21 unter den 28 EU-Staaten. Damit liegt unser Land erneut unter dem Durchschnitt der EU (plus 1,8 Prozent) und der Eurozone (plus 1,6 Prozent). Für 2017 wird für Österreich ein Wachstum von 1,6 Prozent erwartet, EU-weit sind es 1,9 und in der Eurozone 1,8 Prozent. Bei der Arbeitslosenrate weist die Alpenrepublik heuer die zweitschlechteste Entwicklung der 28 Staaten auf: ein Anstieg von 5,7 auf 5,9 Prozent von 2015 auf 2016. Bis 2017 soll die Arbeitslosenquote gar auf 6,1 Prozent klettern. Dies sei ein alarmierender Befund, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl und verstärkt seine Forderung nach gezielten Investitionsanreizen: "Österreich braucht dringend mehr Wachstum, um nicht noch weiter zurückzufallen. Notwendig sind gezielte Maßnahmen, um die Rahmenbedingungen für Österreichs Unternehmen zu verbessern. Dazu zählen neben dem überfälligen Büokratieabbau auch vertrauensbildende Maßnahmen. Allen voran braucht es wirksame Investitionsanreize", so Leitl. Der von der WKÖ vehement geforderte und jetzt durchgesetzte Handwerkerbonus sei dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung, "aber weitere müssen jetzt rasch folgen". Gemeinsam mit den WKÖ-Vizepräsidenten Christoph Matznetter (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband) und Matthias Krenn (Freiheitliche Wirtschaft/RfW) hat Leitl erst vor kurzem einen fraktionsübergreifenden Appell an die Politik gerichtet: In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert das Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich ein rasches Gegensteuern.

Drei Punkte für mehr Wirtschaftswachstum 

Konkret gefordert werden folgende drei Punkte:

  
  • Einführung einer vorzeitigen Abschreibung für Abnutzung: Für neue, abnutzbare, körperliche Anlagegüter soll im ersten Jahr eine vorzeitige Abschreibung von 50 Prozent genutzt werden können. Das wäre ein rasch wirksamer Investitionsanreiz für Unternehmen, der obendrein einfach administrierbar ist.
  • Einführung eines Beteiligungsfreibetrages für private Investoren in Höhe von 100.000 Euro, wobei innerhalb von fünf Jahren jährlich je 20.000 Euro steuerlich absetzbar sein sollen. Damit könnte die Eigenkapitalausstattung von kleinen und mittleren Unternehmen verbessert und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung alternativer Finanzierungsformen geleistet werden.
  • Die Finanzierungsinstrumente der Europäischen Investitionsbank (EIB) und insbesondere die zusätzlichen Möglichkeiten durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) sollen stärker genutzt werden. Besonders im Bereich von Sanierungsvorhaben gibt es hier noch großes Potenzial auszuschöpfen. 



Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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