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Intelligenz aus dem Kleiderschrank

Dank Smart Textiles und Wearables können wir unseren Körper noch besser verstehen, kontrollieren und optimieren. Was das für die Zukunft bedeutet, erklären uns Experten. 

Puls, Geschwindigkeit und Atemfrequenz ganz ohne lästigen Brustgurt erfassen – das smarte, waschbare QUS-Shirt von sanSirro machts möglich.
© sanSirro/QUS Puls, Geschwindigkeit und Atemfrequenz ganz ohne lästigen Brustgurt erfassen – das smarte, waschbare QUS-Shirt von sanSirro machts möglich.

Selbstheilende Stoffe, intelligente Datenbrillen oder Kompressionsstrümpfe, die Medikamente an den Träger abgeben – was nach Zukunft klingt, ist heute schon Realität. Smart Textiles ( = Kleidungsstücke und Stoffe, die mit elektronischen Geräten oder Funktionen ausgestattet sind) und Wearables ( = intelligente elektronische Geräte, die nahe oder auf der Hautoberfläche getragen werden) haben sich in den vergangenen Jahren zu spannenden Werkzeugen und Game-Changern für Sportler, Möbelproduzenten, Autohersteller, Mediziner und Pfleger entwickelt. Mittlerweile sind intelligente Kleidungsstücke und Wearables aber auch in der breiten Masse angekommen: Während Smart Watches als beliebtes Lifestyle-Tool genutzt werden, um die eigene Fitness zu tracken, nutzen bereits viele Hobbysportler „intelligente“ Schuhe oder Shirts mit Sensoren, um die eigene Lauftechnik zu verbessern. 

Erst der Anfang

Dass dieser Markt in den nächsten Jahren weiterhin rasant wachsen wird, belegen nicht nur zahlreiche Studien, auch Experten und Vorreiter auf diesem Gebiet prognostizieren den smarten Textilien eine glorreiche Zukunft. „Der Trend, Körper- und Bewegungsdaten vermehrt in Alltagskleidung zu integrieren, wird  noch größer werden. Das Messen von Herz- und Atemfrequenz sowie diversen Bewegungsabläufen ist bereits state of the art, künftig werden wir noch viele weitere, exaktere Parameter messen können“, ist sich Hannes Steiner, Gründer der sanSirro GmbH sicher. Das steirische Unternehmen arbeitet derzeit an einem intelligenten Coach, der den Trainingsplan entsprechend der aktuellen körperlichen Verfasstung – gemessen via T-Shirt – laufend anpasst. „Dadurch fällt es dem Träger leichter, seine Ziele effizient und verletzungsfrei zu erreichen“, so Steiner. 

Auch für den Bau interessant

Obwohl vor allem im Sport- und Pflege-Bereich bereits vieles möglich ist, hat die Reise der intelligenten Stoffe gerade erst begonnen. „Smarte Textilien werden auch im Bau und der Konstruktion verwendet – dieser Bereich ist gerade erst groß im Kommen“, betont Michael Wiesmüller, Leiter der Abteilung für Schlüsseltechnologien für industrielle Innovation, IKT, Produktion und Nanotechnologie im BMK. Ebenfalls intensiv geforscht wird derzeit an der Energieerzeugung und -speicherung durch das Tragen von intelligenter Kleidung. „Elektronische Devices brauchen viel Energie, weshalb gerade versucht wird – beispielsweise durch Reibung beim Laufen oder Dehnung – direkt selbst Energie zu erzeugen“, so Wiesmüller. Dass das Ganze auch noch robust, waschbar und so unsichtbar wie möglich sein sollte, versteht sich von selbst. „Fakt ist, dass auch die Vernetzung und der Austausch durch Smart Textiles immer wichtiger wird. Im Jahr 2030 gehen Forscher sogar davon aus, dass das gesamte Marktvolumen intelligenter Kleidung rund 41 Milliarden Euro betragen wird“, informiert Wiesmüller.    

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