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Impulse für Wachstum und Jobs

Österreich wieder auf die Überholspur bringen: Diesem Ziel der erneuerten Bundesregierung müssen nun Taten folgen.

Auf Worte müssen Taten folgen - und zwar mit Priorität auf Wachstums- und Beschäftigungsimpulse: Das hielten WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), vor kurzem gemeinsam vor Journalisten fest. Die Wirtschaft begrüßt den vom neuen Bundeskanzler Kern angekündigten "New Deal" und auch die von Kanzler und Vizekanzler angekündigten Prioritäten. "Jetzt brauchen wir dazu die Inhalte, klare Ziele und Fristen für die Umsetzung. Es geht um eine neue Partnerschaft statt Klassenkampf, um Fairness statt Verteilungskämpfe", betonte Leitl. Die Klassenkampf-Mentalität der vergangenen Jahre habe mit dazugeführt, dass die österreichische Wirtschaft in den letzten vier Jahren stagniert und die Zahl der Arbeitslosen jedes Jahr um rund zehn Prozent gestiegen ist. "Mit einem 'New Deal', einem Pakt für Arbeit, können wir es zurück an die Spitze schaffen. Sonst steuern wir in fünf Jahren auf 600.000 Arbeitslose zu", so der WKÖ- Präsident.

Flexiblere Arbeitszeiten

Um die anhaltende Investitionsschwäche zu überwinden, seien Investitionsanreize wie ein Investitionsfreibetrag, die temporäre Einführung einer vorzeitigen Abschreibung sowie ein Beteiligungsfreibetrag für private Investoren notwendig. Zudem müsse beim Thema Bürokratieabbau endlich Konkretes passieren, etwa durch die rasche Umsetzung des Sammelgesetzes "Entbürokratisierung". "Beraten statt bestrafen muss die Devise lauten, flankiert von einem Kumulationsverbot bei Verwaltungsstrafen", so Leitl. Zentraler Wunsch der Wirtschaft ist eine flexiblere Arbeitszeit - für die bessere Vereinbarung von Beruf und Familie und zur Kostendämpfung für die Unternehmen. "Geben wir doch den Menschen in einem New Deal persönliche Wahlfreiheit", so Leitl. Jeder soll selber entscheiden, wann und wie viel er arbeitet.

Abgabenlast senken 

IV-Präsident Kapsch betonte, wie wichtig es sei, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich wieder zu heben. "Es muss darum gehen, uns auch für Unternehmen aus dem Ausland wieder interessant zu machen, denn diese stützen mit ihren Investitionen wiederum unsere KMU und tragen so zu mehr Arbeitsplätzen bei." Weiters müsse die enorm hohe Steuer- und Abgabenlast für die Unternehmen gesenkt werden. Die beiden Wirtschaftsvertreter plädieren daher für eine Halbierung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne auf 12,5 Prozent. Das würde 2,3 Milliarden Euro kosten, die Hälfte davon käme durch mehr Wachstum zurück, die andere Hälfte müsste im Haushalt eingespart werden. Auch eine weitere Lohnnebenkostensenkung (derzeit 26,3 Prozent) in Richtung des deutschen Niveaus von rund 22 Prozent wäre dringend notwendig. Dazu gibt es Potenzial in der AUVA, im Familenlastenausgleichsfonds (FLAF) und aus der Insol-venzentgeltsicherung.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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