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Immobilienpreise in der Steiermark sind stabil

Wohnen ist im Steirerland vergleichsweise günstig – Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Immobilienpreisspiegel der WKO.

© Sunny Studio – stock.adobe.com

Wer heutzutage eine Mietwohnung sucht oder sich den Traum vom Eigenheim realisieren will, kommt in der Steiermark gemessen am Bundesschnitt vergleichsweise günstig zum Zug. So lautet das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, der die Preise des Jahres 2016 detailliert analysiert.
Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6,20 Euro sind Mietwohnungen nur in Kärnten (6 Euro) günstiger zu haben. In Wien bezahlt man dafür schon 9,60 Euro. Bei Baugrundstücken(70,70 Euro pro Quadratmeter), Einfamilienhäusern (1.194,90 pro Quadratmeter) Reihenhäusern (1.113,20 pro Quadratmeter) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.026,70 pro Quadratmeter) ist die grüne Mark beim Preis sogar bundesweit die Nummer Eins. „Generell war die Steiermark im Jahr 2016 wieder am unteren Ende der Österreichischen Preistabelle, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden“, sagt Gerald Gollenz, Obmann der Fachgruppe (siehe auch Kasten unten).

Während sich der Wohnungsmarkt damit weiterhin stabil auf einem guten Niveau hält, war bei Gewerbeimmobilien im vergangenen Jahr ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen: Die Preise für Betriebsgrundstücke und Geschäftsmieten haben 2016 wieder etwas angezogen, was auf einen wirtschaftlichen Aufschwung hoffen lässt. Gollenz: „Auch der Büromarkt kommt wieder etwas in Schwung, wobei speziell in Leibnitz und Leoben höhere Zuwächse erkennbar sind.“


Marktentwicklung in den Regionen

Mit einem Durchschnittspreis von 2.846,70 Euro pro Quadratmeter bei Erstbezug bzw. 1.640,60 Euro bei gebrauchten Immobilien liegt Graz im Vergleich mit den anderen Regionen der Steiermark an der Spitze (siehe auch S. 8–9). Auch beim Mietzins (8,10 Euro in Graz) ist die Landeshauptstadt führend. Bei neu errichteten Eigentumswohnungen haben das Murtal und der Bezirk Murau am stärksten zugelegt. Graz und Graz-Umgebung stiegen moderat – und in den restlichen Bezirken zeigen die Trendpfeile sogar eher nach unten.
Gebrauchte Eigentumswohnungen brachten durchwegs leichte Wertsteigerungen, auch bei den Einfamilienhäusern gab es 2016 eher eine Seitwärtsbewegung statt großer Sprünge nach oben. Wirklich angezogen haben lediglich Wohnbaugrundstücke: Auch mäßige und normale Wohnlagen verzeichneten hier zweistellige Zuwachsraten, auch gute und sehr gute Lagen waren etwas teurer. Die größten Anstiege je nach Wohnlage gab es in Leibnitz, Murtal und Südoststeiermark, wobei man dort im Durchschnitt immer noch um 40 Euro pro Quadratmeter ein Baugrundstück sein Eigen nennen kann. Bei den Mietwohnungen in Graz scheint der Plafond hingegen erreicht, marginalen Steigerungen stehen auch Reduktionen in gewissen Lagen entgegen.

Alle Zahlen zu allen Immobilien in allen Regionen gibt es hier!

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