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Im oststeirischen Hirnsdorf laufen die Sägen seit 1895

Die Holzindustrie Schafler feiert heuer ihren 125. „Geburtstag“ – und setzt auch trotz Corona-Krise starke Zeichen für die Zukunft

Bernd Christop Schafler
© Holzindustrie Schafler Bernd Christoph Schafler führt den Familienbetrieb in der vierten Generation.

Begonnen hat alles mit dem Urgroßvater, der 1895 mit einem Sägewerk und einer Mühle an der Feistritz den Grundstein legte, heuer feiert die Holzindustrie Schafler ihr 125-jähriges Bestehen. „Unternehmerischer Mut und Weitsicht liegen in der Familie. Schon 1942 wurde ein Kleinwasserkraftwerk zur Stromproduktion gebaut, 1970 wurde hier die erste EUR-Palette genagelt“, erzählt Bernd Christoph Schafler, der in vierter Generation am Steuer des Traditionsbetriebs steht. 

Und auch er treibt das Familienmotto „Tradition durch Innovation“ weiter voran: „Wir gehören nicht zu den internationalen Big Playern, die sich meist nur auf eine Produktgruppe konzentrieren. Als Mittelbetrieb sehen wir unsere Stärken in der Vielfalt der Sektionen, der Qualität, den Synergien und der Flexibilität am Markt.“ Das sei sein Zugang zum Wettbewerb der heutigen Zeit, unterstreicht Schafler: „Unser so breites Portfolio, und das alles aus einer Hand, ist österreichweit einzigartig.“ 

Innovation & Investition

Das Unternehmen erzeugt Schnittholz für den nationalen wie internationalen Markt. „Gleichzeitig wird ein großer Teil dessen auch innerbetrieblich weiterverarbeitet“, so Schafler. Denn die Kernkompetenz des Betriebs sei die Erzeugung sämtlicher Verpackungstypen: Hier reicht das Angebot der Hirnsdorfer „Holz-Profis“ von EUR-Paletten und verschiedensten Ein- und Mehrwegpaletten in allen Qualitäten bis hin zu Aufsetzrahmen, Kisten und Überseeverpackungen. Namhafte Industriekunden auf der „Referenzliste“ bis hin zur Partnerschaft mit den ÖBB zeigen, dass Schaflers Anstrengungen, „neue Qualitätsstandards zu setzen und Synergien in der Produktion noch stärker zu nutzen“, höchst fruchtbar sind. 

Und für den Erfolg nimmt man auch Geld in die Hand: „Wir haben uns nie auf Erreichtem ausgeruht, sondern immer in unsere Ideen bzw. ins Unternehmen investiert. Und auch trotz Corona setzen wir diesen Kurs fort.“ Denn es gehe schließlich darum, „gut aufgestellt und bereit zu sein, wenn der Wirtschaftsmotor wieder anspringt“. Insgesamt werde es heuer eine siebenstellige Summe sein, die in eine neue Halle, eine Photovoltaik- und Schnittholz-Paketieranlage fließen.

Aber auch bei den Mitarbeitern wird „investiert“, zwei Lehrlinge werden aktuell zu Fachkräften ausgebildet. Das liegt dem Chef ganz besonders am Herzen: „Unser Unternehmen ist immer nur so gut, wie es unsere Mitarbeiter sind. Und wir haben die besten.“


Weitere Infos zum Unternehmen auf: www.schafler-holz.at 


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